Nicht lange heulen ...

Habe ich bislang über die Wildschweine lamentiert, dann war das alles Killefit im Gegensatz zu dem, was mich Samstagnachmittag im Garten empfing. Ich will ehrlich sein, ich habe geheult. Mein schöner Garten wurde komplett umgegraben. Die Wiese ist ja noch verkraftbar, da muss man ein bisschen puzzeln und Grassamen tun bald ihr übriges, um den Rasen wieder einigermaßen hinzukriegen, aber die Beete ... und insbesondere mein geliebtes Staudenbeet. Das haben diese Drecksviecher dem Erdboden gleich gemacht. Die Stauden waren entweder gar nicht mehr da oder ausgegraben und lagen meterweit entfernt. Sogar den seit fast zwei Jahren angewachsenen Schmetterlingsflieder haben sie entwurzelt und umgekippt. Ganz zu schweigen von meinen Rosenobelisken und dem Vogelhaus. Es war wirklich ein Bild des Grauens!!

Gestern stand dann ganz unter der Devise: Rette, was noch zu retten ist. Meine superliebe Tochter hat den Rasen zusammengepuzzelt und ich habe versucht, das, was noch übrig war, zu retten.

Heute haben wir dann trotz des seit Freitag herrschenden Schnittverbots (die zwei Tage mehr machen den Kohl ja auch nicht fett) ein paar Bäume abgesägt, weil sie drohten, auf's Haus zu fallen. Das ganze Material wurde zu einer Benjeshecke verarbeitet. Das hilft meiner Meinung nach am besten gegen die Schweine. Äste mögen sie nicht, und ich habe den Eindruck, dass sie dort auch nicht versuchen, durchzukommen, weil sie sich die Äste dann in die Augen pieken. Hoffentlich hilft's!

Bei den Bildern sind dann noch ein paar verschonte Krokusse dabei. Sie helfen mir ein bisschen, wieder Hoffnung zu schöpfen, dass der Garten trotz dieser Verwüstungsaktion wieder schön wird ...

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