Ca. 1.010 neue Teichbewohner

Das war schon wie Sommer: Samstag und Sonntag explodierte die Natur ob der Mega-Temperaturen. Heute waren es schon 25°C. Herrlich! Und deshalb war ich fleißig! Zwar habe ich jetzt eine Blase in der Hand (vom vielen Schüppen), aber dafür sehen die meisten Beete jetzt schon 1a aus. Neben der Aussaat von Phacelia, dem Setzen von Dalienknollen und dem Pflanzen von Ehrenpreis in dem Beet vor meiner Ruinenmauer habe ich einen schicken neuen Rankobelisken im gegenüberliegenden Beet gebastelt. Daran sollen dann Duftwicken hochranken. Das hatte ich vor ein paar Jahren schon einmal, und ich fand es sehr hübsch. Außerdem glaube ich, dass der Winter meiner Staudenwicke am Zaun den Gar aus gemacht hat. Von zuhause habe ich noch ein paar vorgezogene Akeleien verteilt. Die wachsen bei mir ja ganz gerne. Außerdem finde ich sie wunderschön. In dem Blumenbeet vor der Ruinenmauer haben sie sich schon selbst gut ausgesät. Bin mal gespannt, ob die ganzen kleinen Pflänzchen dieses Jahr schon blühen.

Von meiner Schwester, die ihren Gartenteich saniert, habe ich 10 Molche geschenkt bekommen. Die wollte ich ja immer schon haben. Vielleicht wohnen ja auch schon Molche im Teich, aber gesehen habe ich noch keinen. Leider habe ich auch die 10 gestern ausgesetzten heute nicht wiedergefunden. Also entweder sind sie ausgewandert oder aber abgetaucht. Eigentlich müssten sie es gut finden bei mir. Aber wer weiß schon, wie so Molche ticken ...

Der Froschlaich hat sich auf jeden Fall gut entwickelt. Es sind schon kleine Quäppchen zu erkennen. Sie tummeln sich zwar noch in der Laichsuppe, aber sie sind schon aus ihrem Ei geschlüpft. Im Gegensatz zu dem Knuddel Froschlaich im unteren Teich. Ja, dieses Jahr haben die Frösche auch hier gelaicht. Das hat für die Quappen auf jeden Fall den enormen Vorteil , dass es nicht so viele Räuber in dem Teich gibt, wie oben. Denn die Libellenlarven freuen sich schon auf das Festmahl. Und meines Erachtens sind unten kaum bis keine Libellenlarven im Teich - auch weil der noch nicht so zugeschlammt ist. Insgesamt aber ein buntes amphibisches Treiben im Kleinod.

Heute kam der Bauerngarten dran. Dort musste erst einmal das viele reinwachsende Efeu beseitigt werden. In einem der vier Beete steht noch der Rankobelisk vom letzten Jahr. Den habe ich nur ein bisschen saniert. Diese Saison dürfte er noch halten. Daran sollen sich wieder leckere Zuckerschoten festhalten. Letztes Jahr haben die ja ein bisschen geschwächelt. Mal schauen, ob sie es dieses Jahr besser hinkriegen. Gegenüber wachsen nun Kartoffeln und Mangold. Die anderen beiden Beet kommen das nächste Mal dran.

Das Staudenbeet ist hälftig komplett mit Scharbockskraut zugewuchert. Im ersten Jahr, als das wuchs, habe ich einen Schock gekriegt, wie schnell das alles zuwächst und versucht, es rauszureißen - mit eher mäßigem Erfolg. Doch mittlerweile freue ich mich über den grünen Teppich mit den gelben Blümchen, denn ich weiß, dass der Spuk in ein paar Wochen vorbei ist. Denn dann ziehen sich die Pflänzchen einfach komplett zurück und machen Platz für die eigentlichen Bewohner des Beetes.