Der frühe Vogel macht früh Feierabend ;-)

Nachdem es gestern endlich mal wiedertrocken Tag war, hat sich heute endlich der Frühling wieder zurückgemeldet. Strahlender Sonnenschein am Montag macht mich ja eigentlich immer ein bisschen traurig, aber heute habe ich einfach kurz nach Mittag den Griffel fallen lassen und bin mit Ella in den Garten gefahren. Der Rasen war ja noch nicht wirklich fertig gemäht und zu tun finde ich ja immer etwas. Erst einmal haben wir zwei Ladies uns aber in die Sonne gelegt. Zwanzig Minuten Träumen war echt schön, dann war Ella zu warm, und ich hatte Hummeln im Hintern.

Gestern hatte ich ja schon meine beiden Kürbispflänzchen auf den Kompost und die Zucchinis im Kräuterbeet und zwischen den neuen Johannisbeerstämmchen gepflanzt. Seitdem der Kompost nämlich Licht abbekommt, wächst es da wie wild. Da dachte ich mir, dass sich neben den hübschen Wildblümchen und den fiesen Brennnesseln auch was Nützliches unterbringen lässt. Außerdem hoffe ich, dass die beiden Pflanzen den Kompost ein bisschen aufhübschen. Platz ist ja genug da. Und nachdem ich in meinem ersten Gartenjahr Kürbisranken über den ganzen Rasen verteilt hatte, habe ich davon abgesehen, es nochmal mit Kürbis in den doch ziemlich bescheiden abgemessenen Beeten zu versuchen. Mit den Zucchinis habe ich immer noch nicht abgeschlossen. Irgendwie will das bei mir ja nicht richtig klappen. Im letzten Jahr hatte ich eine echt stattliche Pflanze auf dem Balkon. Die blühte wie wild, produzierte aber nicht eine verwertbare Frucht. Wenn es nicht ganz so trocken wird, haben die Zucchinis in meinem Garten eine Chance. Wenn es allerdings so wird wie im letzten Jahr, dann hole ich sie auf den Balkon. Denn die brauchen ja echt viel Wasser. Dort habe ich jetzt auch schon zwei Minischlangengurken, zwei Wild- und eine Balkontomate an den Start gebracht. Außerdem findet man dort jetzt den Blumenkindergarten. Ich habe nämlich Wicken und Zinnien vorgezogen. Heute sind sie in größere Töpfe umgezogen, bevor sie dann als einigermaßen stattliche Pflänzchen in den Garten wandern. Dort kann ich sie nicht sähen - die Schnecken würden sich sofort über die Sämlinge hermachen. Da hilft auch kein Schneckenkorn.

Den Rasen habe ich also heute fertig gemäht. Es sieht wie immer direkt ordentlich aus. Und ich freue mich schon auf die nächsten Wochen. Ich habe nämlich unendlich viele Rosenblüten entdeckt. Das wird ein Fest!

Gestern habe ich auch bemerkt, dass wir wieder Untermieter haben. Dieses Mal in einem Vogelhäuschen, das noch nie bezogen wurde. Jetzt, da es ein bisschen in die Jahre gekommen ist, fand Familie Kohlmeise es offenbar erstrebenswert, ein bisschen mehr Platz zu haben, als in den handelsüblichen Brutkästen.Ich konnte mit meinem Iphone sogar ein Bild von den Babies machen, denn der Eingang ist ziemlich groß. Hoffentlich überleben die Kleinen. Denn gestern hat Ella ein Vogelbaby im Gras entdeckt. Das hat bestimmt der Specht gemopst.

Große Sorge hatte ich um meinen schönen Schmetterlingsflieder, der auch im Winter grüne Triebe behalten hatte. Da ich nicht wollte, dass er noch größer wird, habe ich ihn relativ spät ziemlich radikal zurückgeschnitten. Mit dem Erfolg, dass er ziemlich tot aussah. Ich dachte schon, ich hätte ihn gehimmelt. Aber jetzt kommen überall aus dem alten Holz neue, klitzekleine Triebe. Hätte mich auch gewundert, denn eigentlich muss man die Pflanze ja schon ausmachen, um sie zu töten.

Außerdem stand noch die Waldmeisterernte an. Dieses Jahr werde ich mal einen Waldmeisterlikör versuchen. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt ...

Ostern ist auch schon wieder vorbei ...

Die Zeit rast! Aber es war ja ein gigantomanisches Osterwochenende! Was ein Wetter! Gründonnerstag dachte ich noch kurz, dass dieses Megawetter an mir vorbeizieht und ich die Zeit leider zuhause fristen müsste, denn Ella ist Donnerstagmorgen operiert worden. Kastration plus Milchzähne ziehen. Da hing sie mittags ganz schön in den Seilen - zitternd und sabbernd lag sie da und war ein einziges Häufchen Elend.

Aber schon am Abend sah sie besser aus und konnte schon wieder ein bisschen durch unseren Garten strolchen. Am Wochenende musste ich sie eigentlich eher bremsen. Denn sie meinte, sie sei wieder komplett hergestellt und raste wie ne wilde Hilde durch meinen Garten.

Ich habe in der Zeit Brombeerranken, die vom Nachbargrundstück rüberwachsen, abgeschnitten. Dabei musste ich mich ziemlich nach vorne beugen, und plötzlich machts zack und ich kann mich nicht mehr bewegen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich von der Bank runtergekommen bin, aber atmen und auch gehen fiel mir ziemlich schwer. Offenbar so etwas in der Art wie ein Hexenschuss. Blöd war, dass ich mich dann auf den Fatboy legte. Da kam ich fast gar nicht mehr hoch. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe im Internet gelesen, dass man mit Bewegung nichts falsch macht, weil das was Muskuläres ist, und deshalb habe ich gegen den Schmerz gekämpft und versucht, mich zu bewegen. Am nächsten Tag half mir dann lecker Voltaren. Dann ging es fast schon wieder. Tja, ich werde irgendwie nicht jünger.

Am Osterwochenende habe ich dann dementsprechend nicht mehr ganz so viel gemacht. War auch echt relaxed bei dem schönen Wetter. Dienstag habe ich endlich meinen Geburtstagsgutschein von Ahrens und Sieberz eingelöst. Johannisbeerstämmchen, Taybeeren, Indianernessel, Frauenmantel, Rosmarin, Hugominze, Lupine und Akelei sowie ein paar Anti-Mücken-Tabletten für die Teiche habe ich davon gekauft. Und Mittwoch nach der Arbeit war quasi der Optimaltermin, um meine reiche Beute in die Erde zu bringen. Es war nämlich für längere Zeit Regen angesagt. Und genau so kam es dann auch. Ich habe zwar nicht alle Pflanzen vor dem ersten Gewitter in den Boden bekommen, aber die paar, die noch fehlten, kamen dann Freitag dran. Jetzt hoffe ich auf reiche Ernte. Die Johannisbeeren haben tatsächlich eine ganze Reihe Blüten. Die Taybeeren brauchen wahrscheinlich noch ein bisschen. Bin mal gespannt, wie die schmecken. Meine Kirschen sollten - sofern es nicht wieder so elendig trocken wird wie letztes Jahr - gut tragen. Der Ansatz sieht auf jeden Fall schon einmal vielversprechend aus.

Ein ganzes Wochenende im Garten ...

... da schafft man doch so einiges. Gestern bin ich zwar durch einen sturmbedingten Schaden aufgehalten worden, weil ich sonst nicht zum Gartenhaus gekommen wäre, aber nachdem ich den zerstörten "Naturrosenbogen" beseitigt hatte, ging es doch voran. Offenbar war meine Superkonstruktion nicht ganz so nachhaltig. Ok, wenn man einfach zwei stärkere Äste einbetoniert kann das ja nicht für die Ewigkeit halten. Ich hatte gehofft, das die angebundene Wildrose, der ganzen Konstruktion Halt gibt. Tat sich leider nicht. Im Gegenteil. Die war in dem Busch so sparrig gewachsen, dass der Sturm leichtes Spiel hatte, sie komplett aus dem Busch zu wehen. Leider lag sie dann halb auf dem Weg nach oben. Und sie war richtig riesig. Das habe ich beim Zerkleinern gemerkt. Und Dornen hatte sie auch nicht zu knapp - das wiederum haben meine Fingerkuppen gemerkt, die jetzt ein paar echt fiese Löcher haben.

Aber dann konnt ich mich auf die Hauptsache konzentrieren: eine Torsicherung für Ella. Sie ist nämlich leider so klein, dass sie durch die Holzlatten des Gartentors kommt. Und weil sie es draußen mega-interessant findet, ist sie schon häufiger mal ausgebüxt. Das ist jetzt vorbei. Eine nicht schöne, aber effektive Kaninchendraht-Konstruktion hindert die kleine Bolonka, unerlaubte Ausflüge zu unternehmen.

Und dann konnte ich mich mal mit was Schönem befassen: Stauden pflanzen. Und mein ganzes Diebesgut unterbringen. Wir haben zuhause im Garten nämlich unendlich viele Veilchen. Die finde ich wunderschön. Leider hatte ich bislang im Garten keine. Aber jetzt! Ungefähr sieben Pflanzen sind jetzt von Kessenich nach Ramersdorf gezogen. Und offenbar fühlen sie sich wohl. Hoffentlich vermehren sie sich auch so wie zuhause. Und schließlich habe ich verbotenerweise ein paar Buschwindröschen aus dem Wald mitgenommen. Aber wirklich nur zwei kleine Pflanzen. Die sollten es neben meinem Haselnussbaum gut finden. Da ist es ja genau so wie im Wald: viel Laub und im Sommer Schatten.

Die übrigen Pflanzen habe ich legal käuflich erstanden: drei Lupinen, zwei Storchschnabel, ein Phlox und ein paar Lilien. Da wollen wir mal hoffen, dass die nicht direkt wieder den Schnecken zum Opfer fallen. Aber ich werde sie ein bisschen schützen. 

Die Trockenheit des letzten Sommers ist leider nicht spurlos an meinem Garten vorüber gegangen. Fast alle Fichten, die zur Straße hin viel zu eng gepflanzt waren, sind kaputt. Nicht dass ich die Fichten schön gefunden habe, aber sie boten schon einen guten Sichtschutz. Jetzt muss ich mir mal gut überlegen, was an ihre Stelle  kommt. Am besten fänd ich ja eine Vogelschutzhecke mit diversen nützlichen Pflanzen wie Weißdorn, Pfaffenhütchen, Kornellkirsche etc. Aber ich befürchte, dass ich die Fichten gar nicht gut aus der Erde bekomme. Daher überlege ich, einfach einen Sichtschutz an die Stämme zu kloppen und dahinter zu pflanzen. Mal schauen. Es sieht eh alles ganz anders aus, weil meine Nachbarn quasi ihr ganzen Grundstück gerodet haben. Das Gute ist, dass der Baum nicht immer über mein Beet wächst. Nachteilig ist allerdings, dass ich jetzt zu der Seite überhaupt keinen Sichtschutz mehr habe. Und schön sieht das Grundstück jetzt nicht aus. Vielleicht gibt sich das, wenn die verbliebenen paar Pflanzen Blätter haben.

Außerdem waren die Gräser am Teich ganz vertrocknet. Denen habe ich jetzt einen schicken Mecki geschnitten. Sieht sogar fast ein bisschen süß aus. Ella findet den Teich unwiderstehlich. Irendwann plumpst sie bestimmt mal rein. Aber am meisten Spaß hatte sie mit den vom Schmetterlingsflieder abgeschnittenen Ästen und meinen Gartenhandschuhen. Damit konnte sie sich echt ne ganze Zeit bespaßen.

Zu guter Letzt musste ich mir noch eine Konstruktion einfallen lassen, um meinen Zwetschgenbaum am Kräutergarten zu retten. Er ist nämlich eigentlich tot und eigentlich auch schon umgekippt, aber das darf er nicht, weil er der riesigen Wildrose als Kletterhilfe dient. Daher habe ich mit zwei dicken Stämmen eine Halterung unter den Stamm gedrückt. Ich hoffe, das hält.

Insgesamt sind die meisten Beete jetzt schön, die Rosen geschnitten, das Laub auf dem Kompost und die toten Hortensien beseitigt. Drei Stück hat's hingerafft. Die anderen haben es irgendwie geschafft. Aber das sind auch Endless Summer, die sind - wie ich finde - eh etwas robuster als Bauernhortensien.

Aus dem Winterschlaf erwacht

Ach Du meine Güte. Da habe ich aber eine Mega-Pause gemacht. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Ella, unsere kleine Bolonka-Dame ist Anfang Oktober bei uns eingezogen. An so ein kleines neues Familienmitglied muss man sich erst gewöhnen. Außerdem war das Wetter ziemlich fies. Entweder war es ziemlich kalt oder aber so nass, dass der Garten eine einzige Matsche gewesen wäre.

Aber jetzt bin ich wieder voller Tatendrang. Leider muss ich das Grundstück wohl doch mit Kaninchendraht sichern. Zwar bleibt Ella eher bei mir, aber ab und zu findet sie es doch auch interessant mal zu schauen, welche Hundekumpels draußen so rumlaufen. Unten habe ich schon angefangen. Eigentlich geht das ganz schnell. Aber heute hatte ich noch keine Lust weiterzumachen. Viel lieber habe ich die neuen Beetzäunchen in die Erde gerammt. Das ist ziemlich einfach und sieht direkt schön aus - herrlich. Die alten Zäunchen, die das Schattenbeet bergrenzten, waren leider einfach zerbröselt. Weide ist nicht wirklich für die Ewigkeit gemacht. Jetzt ist das Beet wieder schick. Und dann habe ich noch die Parzellen im Kräutergarten an meiner Ruinenmauer abgesteckt. Dann wächst der Oregano vielleicht nicht ganz so krass auf den Weg. Mir gefällt es ziemlich gut, auch wenn die Beete noch wintergammelig aussehen. Das Laub werde ich in den nächsten Wochen so nach und nach entfernen. Und dann überlege ich mal, wie ich die Beete so bepflanze, bzw. schau mal nach, wie weit die Akeleien umhervagabundiert sind. Da hatte ich im vergangenen Jahr ja ein bisschen nachgeholfen.

Es ist noch Leben drin ...

Wie jedes Jahr habe ich eine ziemliche Blogpause über den Sommer eingebaut. Dieses Mal lag es nicht nur an unserem gigantischen Urlaub samt Vorbereitung, dass ich nichts geschrieben habe, sondern an der langen Dürre, die meinem Garten von Juli bis Mitte September so zugesetzt hat, dass ich das Elend einfach nicht ertragen konnte. Schon Ende Juli hatte ich kein Wasser mehr, und auch vorher habe ich eigentlich nur die Wildtomaten und die Hortensien gegossen, um das wertvolle Nass zu sparen. Danach war es einfach nur noch furchtbar! Kein Regen, immer heiße Temperaturen - da haben sogar die Harten im Garten Federn lassen müssen. Als ich mich nach dem Urlaub Ende August mal in den Garten getraut habe, waren fast alle Hortensien knusprig, sprich komplett vertrocknet. Das ist schon furchtbar anzuschauen. Ich habe das Schlimmste teilweise abgeschnitten, sodass die Sträucher aussahen wie im Winter. Aber, ich hoffe, dass sie nicht ganz kaputt gegangen sind, denn einige von ihnen treiben tatsächlich nochmal aus - wenn auch lange nicht alle. Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die Staudensonnenblumen gehören offenbar zu den ganz harten Vertretern, denn auch sie sahen ziemlich erbärmlich aus. Aber als ich heute nach langer Zeit mal wieder im Garten war, schauten mich fröhlich blühende gelbe Gesichter an - das tröstet meine ansonsten doch recht geschundene Gärtnerseele. Und ernten konnte ich! Richtig viele, echt leckere Äpfel. Über das angekitschte Fallobst freuen sich die Hoppels!

Dann habe ich noch mit unserem neuen Projekt gestartet: den Garten welpensicher zu machen. Denn in fünf Tagen ist es soweit: Dann zieht die kleine Ella, ein dann 14 Wochen altes Bolonka-Mädchen bei uns ein. Und die soll mich natürlich auch in den Garten begleiten. Allerdings ist sie ein Zwerg und passt natürlich durch jede kleine Lücke, sprich: Der Wildzaun ist für sie nicht wirklich eine Grundstücksgrenze. Deshalb habe ich jetzt angefangen, den oberen Teil des Gartens mit Kaninchendraht zu sichern, damit sie zumindst von dort nicht abhauen kann. In meiner Phantasie hoffe ich, dass ich sie so gut erziehen kann, dass ich nicht das ganze Grundstück eindrahten muss. Aber ob das wirklich so hinhaut, das zeigt dann die Praxis ...

Komisches Wetter

Ganz merkwürdiges Wetter derzeit: nebliger Himmel, zuweilen gelbrosa, Gewitter, Donnergrollen und dabei ziemlich schwülwarm. Die Kombi aus ausreichend Wasser und Wärme lässt natürlich alles extrem wachsen. Gut, dass es gestern tagsüber doch nicht gewittert hat. So konnte ich wenigstens noch den Rasen mähen - und vorher mir den Bauch mit Erd- und Himbeeren vollhauen. Die Süßkirschen, die mir die Vögel und Eichhörnchen übrig gelassen haben, waren auch lecker. Diebsgesindel! Dafür werde ich jeden Spätnachmittag und Abend mit einem wunderbaren Gesang belohnt.

Die Feuerbohnen geben jetzt richtig Gas, genau so wie die Olivencornichons. Die wachsen so schnell, dass ich ihnen zwischendurch mal die richtige Richtung vorgeben muss. Denn sonst wickeln sie sich um den guten Heinrich und nicht um den Rankobelisken. Die Dahlien konnten sich dank explosionsartigen Wachstums gegen die Schnecken wehren und bekommen schon erste Knospen - Freude! Und alle Rosen blühen zurzeit. Das sieht einfach wunderschön aus.

Die Füchse kommen immer noch jede Nacht. Meistens schaut auch der Dachs nochmal vorbei.

Total verfuchst ...

Eigentlich sind auf den meisten Bildern, die die Wildkamera so aufnimmt, Vögel in allen Variationen zu sehen: Tauben wackeln durch's Bild, Amseln oder Elstern sind die Badekönige, Meisen kleine Akrobaten und Spechte große Zerstörer. Daneben Eichelhäher, Singdrosseln und ab und an auch mal ein Eichhörnchen. Nachts teilen sich Dachs, Marder und Fuchs den Garten. Aber im Vergleich zu der Gesamtanzahl an Bildern, machen die letzten nicht wirklich viel aus. Anders letzte Woche: Fast jeden Tag war die Fuchs-Familie im Garten - und das sowohl nachts als auch tagsüber. Unten stehende Bilder liefern den Beweis ...

 

Ist mir alles Akelei!

Sie heißen im Volksmund auch Elfenschuh, die kleinen lila Vagabunden, die sich zunehmend in meinem Garten verteilen. Und ich liebe sie! Schade, dass die rosa Exemplare irgendwie nicht so richtig wollen. Aber kommt Zeit, kommen vielleicht auch rosa Akeleien. Was sich zu meiner großen Freude ganz alleine ins Klosterbeet gepflanzt hat, sind zwei Fingerhüte. Das habe ich mir vor ein paar Tagen noch gewünscht, als ich welche vor einem Bauernhaus auf dem Weg zu meinem Garten gesehen habe. Und jetzt habe ich selbst welche - wie schön!

Mittwoch vor Christi Himmelfahrt habe ich Nägel mit Köppen gemacht und bin zum Obi Projektberater meines Vertrauens gegangen. Mit ihm zusammen habe ich meine neue Terrasse geplant. Denn am Wochenende zuvor ist ein Freund tatsächlich eingebrochen. Und bei ca. 30 cm. Höhe kann man sich ja sonst was brechen. Ist Gott sei Dank nicht passiert, aber bevor das Schicksal noch zuschlägt, habe ich jetzt die Reißleine gezogen und bin das Projekt angegangen. Samstag konnte das Holz direkt geliefert werden, sodass ich das Wochenende nutzen konnte, um mit dem Bau anzufangen. Am Feiertag habe ich dann schon einmal mit der Demontage der alten Terrasse begonnen - gar nicht mal so leicht! Aber dafür hatte ich eine super Idee, was ich mit einem Teil der alten Bretter mache: Einen Zaun! Und ich finde, er sieht echt super aus.

Samstag habe ich dann - etwas malad - das Holz in den Garten geschleppt. Der Liefer-Män war megafrüh da, sodass ich den Tag gut nutzen konnte. Nachmittags kam dann mein Paps und was soll ich sagen? Wir haben nicht nur die alte Terrasse abgerissen, wir haben sogar die Neue schon komplett verlegt. Einzig ein paar Schrauben fehlten noch, aber eigentlich war abends alles fertig!

Die Woche danach konnte ich nicht viel machen, weil ich erst mal danieder lag. Aber Pfingsten kamen noch ein paar Schrauben rein, eine Stufe (aus einer Palette) davor und eine Schicht Öl drauf. Jetzt ist alles komplett, und ich bin glücklich! Jetzt muss ich nur noch überlegen, was ich mit dem übrigen Holz mache. Aber meistens fliegen mich solche Ideen ja spontan an.

Die Wildkamera hat übrigens aufgedeckt, dass sich eine Fuchsfamilie nachts in meinem Garten tummelt. Auf ein paar Bildern sind tatsächlich die Mama mit zwei Kleinen drauf. Offenbar schätzen sie auch das Wasser aus der Vogeltränke.

Als ich heute mittag in den Garten kam, bot sich mit allerdings ein Bild des Grauens. Ein halbes Eichhörnchen lag da auf dem Kreuzweg im Kräutergarten. Offenbar schmeckten die Hinterpfoten mit dem Schwanz dran nicht  ... oder nicht mehr. Mit ein bisschen Überwindung habe ich das arme Resttier entsorgt. Ich schätze mal, dass sich die Fuchsfamliy daran gelabt hatte ...

Ein Reh?!

Eigentlich kenne ich die meisten Tierchen schon, die meinen Garten bevölkern, wenn ich nicht da bin. Aber neulich nachts war ein kleines, süßes Tierchen da, das ich nicht bestimmen kann. Es ist kein Marder, aber auch kein Waschbär. Es sieht aus, wie ein kleiner Teddy. Das war schon eine kleine Überraschung, als ich die Wildkamerabilder ausgewertet habe, aber dann kam der Klopper: Ein Reh! Eigentlich ja süß, aber ich hatte vor ein paar Jahren schon einmal ein Reh und danach leider keine Rosenknospen mehr. Buschbohnen übrigens auch nicht. Es hat offenbar nicht wirklich viel gegessen, denn als ich heute im Garten gearbeitet habe, ist mir nichts aufgefallen. Trotzdem hoffe ich, dass es nicht nochmal kommt. Aber das Bild ist echt schön geworden!

Die Staudensonnenblumen, die ich überall im Garten verteilt habe, kommen ganz gut. Ein paar davon litten zwar unter massiver Schneckenattacke, aber wenn sie erst einmal eine gewisse Höhe erreicht haben, schaffen die Schnecken es nicht mehr hoch. Genau deshalb ziehe ich auch die normalen Sonnenblumen auf dem Balkon vor. Denn in den letzten Jahren hat es keine Sonnenblume länger als 10 cm im Garten ausgehalten. Danach wurde sie wieder auf null dezimiert.

Auch die Akeleien mögen es offenbar bei mir. Sie sind alle angegangen. Ich denke zwar, dass sie dieses Jahr noch nicht blühen, aber im kommenden Jahr wird es überall diese hübschen Elfenblumen geben. Dann habe ich noch den Kürbis von zuhause in ein Beet gepflanzt und eine neu erstandene Blaubeere in seine Nachbarschaft gesetzt. Jetzt tummeln sich jede Menge Beeren dort: Johannis-, Him-, Brom-, Erd- und jetzt Blaubeeren. Ich freu mich schon auf's Ernten!

Gestern wäre ich fast in die Hölle gekommen! Denn ich dachte, dass ich den Brutkasten im Apfelbaum mal etwas aufhübsche, damit sich vielleicht doch noch jemand dort einnistet. Ich schnippel also den Kasten vom Ast, lege ihn auf die Terrasse, um ihn zu öffnen, damit ich ihn direkt auch saubermachen kann, da piepsen mich mindestens sieben oder acht kleine Meisenbabys an. Ganz frisch geschlüpft und noch ganz nackig. Ach Du je! Ich habe dann mit mega-schlechtem Gewissen ganz zackig das Häuschen wieder an die alte Stelle gehängt und gehofft, dass die Eltern die Kleinen weiterfüttern. Erst waren sie superscheu, aber dann haben sie sie Gott sei Dank weiter gefüttert. So ein Glück! Auch heute waren sie sehr fleißig bei der Brutpflege - nochmal alles gut gegangen!

Haben Zecken überhaupt eine Lebensberechtigung?

Ganz klar: NEIN! Diese Drecksviecher! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir als Kinder jemals eine Zecke hatten. Und jetzt werden es Jahr für Jahr immer mehr. Schon Anfang des Frühlings habe ich die ersten Zecken mit nach Hause gebracht. Aber jetzt ist es wirklich unerträglich! Im Laufe des heutigen Tages habe ich sicherlich fünfmal diese kleinen Mistspinnen von meinen Beinen und Armen geflitscht. Und als ich nach Hause fuhr, hatte sich schon eine an meinem Oberschenkel festgebissen. Ich hasse sie!

Sonst ist aber alles sehr friedlich im Kleinod. Die Vögel zwitschern fröhliche Liedchen, die Frösche quaken so vor sich hin und die Sonne bringt die ganze Flora zum Explodieren. Wobei ich ein bisschen enttäuscht bin, was meine Aussaat angeht. Normalerweise brauchen die Zuckerschoten nicht so lange, bis sie aus der Erde schauen. Vielleicht war das Saatgut alt? Ich habe mehrere Resttüten aufgebraucht. Auf einer stand haltbar bis Januar 2018. Das dürfte doch eigentlich kein Problem sein ...

Auch die Phacelia lässt sich echt Zeit. Ganz im Gegensatz zu den Sonnenblumen, die ich zuhause vorziehe und als größere Pflanzen in den Garten setze, damit die Schnecken ihnen nicht direkt beim Schlüpfen den Gar ausmachen. Und die Peperonis, die ich von Freunden bekommen habe, sind auch schon da. Ganz zu schweigen von den Balkontomaten. Das wird ein Fest. Apropos Tomaten. Eigentlich ja kein wirklich geeignetes Gemüse für mein Kleinod, weil sie 1. viel  Sonne und 2. viel Wasser brauchen. Deshalb habe ich dieses Jahr die Wildtomaten von Rühlemanns an einen Obelisken gepflanzt. Auf meinem Balkon waren sie ja vorletztes Jahr der Megahit. Dort sind sie locker zwei Meter hoch gerankt. Und die kleinen Früchte waren wirklich köstlich. Auch meine Zitrone hat den harten Winter auf meinem Balkon überlebt und treibt überall aus. Zwar sind fast alle längeren Äste erfroren, aber nach einem beherzten Schnitt - den das echt sparrig wachsende Geschöpf gut vertragen konnte - will sie doch weiteleben.

An Fauna treiben sich neben den Piepmätzen mindestens zwei kleine Frösche - einer oben, einer unten - und jede Menge Weinbergschnecken auf dem Kompost rum. Nachts kommt beinahe täglich der Dachs, und auch ein kleiner Marder trinkt ab und zu an der Wasserstelle.

Ca. 1.010 neue Teichbewohner

Das war schon wie Sommer: Samstag und Sonntag explodierte die Natur ob der Mega-Temperaturen. Heute waren es schon 25°C. Herrlich! Und deshalb war ich fleißig! Zwar habe ich jetzt eine Blase in der Hand (vom vielen Schüppen), aber dafür sehen die meisten Beete jetzt schon 1a aus. Neben der Aussaat von Phacelia, dem Setzen von Dalienknollen und dem Pflanzen von Ehrenpreis in dem Beet vor meiner Ruinenmauer habe ich einen schicken neuen Rankobelisken im gegenüberliegenden Beet gebastelt. Daran sollen dann Duftwicken hochranken. Das hatte ich vor ein paar Jahren schon einmal, und ich fand es sehr hübsch. Außerdem glaube ich, dass der Winter meiner Staudenwicke am Zaun den Gar aus gemacht hat. Von zuhause habe ich noch ein paar vorgezogene Akeleien verteilt. Die wachsen bei mir ja ganz gerne. Außerdem finde ich sie wunderschön. In dem Blumenbeet vor der Ruinenmauer haben sie sich schon selbst gut ausgesät. Bin mal gespannt, ob die ganzen kleinen Pflänzchen dieses Jahr schon blühen.

Von meiner Schwester, die ihren Gartenteich saniert, habe ich 10 Molche geschenkt bekommen. Die wollte ich ja immer schon haben. Vielleicht wohnen ja auch schon Molche im Teich, aber gesehen habe ich noch keinen. Leider habe ich auch die 10 gestern ausgesetzten heute nicht wiedergefunden. Also entweder sind sie ausgewandert oder aber abgetaucht. Eigentlich müssten sie es gut finden bei mir. Aber wer weiß schon, wie so Molche ticken ...

Der Froschlaich hat sich auf jeden Fall gut entwickelt. Es sind schon kleine Quäppchen zu erkennen. Sie tummeln sich zwar noch in der Laichsuppe, aber sie sind schon aus ihrem Ei geschlüpft. Im Gegensatz zu dem Knuddel Froschlaich im unteren Teich. Ja, dieses Jahr haben die Frösche auch hier gelaicht. Das hat für die Quappen auf jeden Fall den enormen Vorteil , dass es nicht so viele Räuber in dem Teich gibt, wie oben. Denn die Libellenlarven freuen sich schon auf das Festmahl. Und meines Erachtens sind unten kaum bis keine Libellenlarven im Teich - auch weil der noch nicht so zugeschlammt ist. Insgesamt aber ein buntes amphibisches Treiben im Kleinod.

Heute kam der Bauerngarten dran. Dort musste erst einmal das viele reinwachsende Efeu beseitigt werden. In einem der vier Beete steht noch der Rankobelisk vom letzten Jahr. Den habe ich nur ein bisschen saniert. Diese Saison dürfte er noch halten. Daran sollen sich wieder leckere Zuckerschoten festhalten. Letztes Jahr haben die ja ein bisschen geschwächelt. Mal schauen, ob sie es dieses Jahr besser hinkriegen. Gegenüber wachsen nun Kartoffeln und Mangold. Die anderen beiden Beet kommen das nächste Mal dran.

Das Staudenbeet ist hälftig komplett mit Scharbockskraut zugewuchert. Im ersten Jahr, als das wuchs, habe ich einen Schock gekriegt, wie schnell das alles zuwächst und versucht, es rauszureißen - mit eher mäßigem Erfolg. Doch mittlerweile freue ich mich über den grünen Teppich mit den gelben Blümchen, denn ich weiß, dass der Spuk in ein paar Wochen vorbei ist. Denn dann ziehen sich die Pflänzchen einfach komplett zurück und machen Platz für die eigentlichen Bewohner des Beetes.

Eiszeit

Eiskalte Luft aus dem Osten, aber Supersonne - ein megaschönes Wochenende mit strahlend blauem Himmel war das. Eigentlich könnte man ja meinen, da gäbe es nix zu tun. Von wegen. Samstag war Aufräumtag, da wurden die Beete und der Rasen mal von dem ganzen Laub befreit, damit sich die Blümchen da nicht so mühsam durchpieksen müssen. Danach saht es schon viel mehr nach Frühling aus - auch wenn es sich bei dem eisigen Wind nicht wirklich danach anfühlt. Aber auch die Vögel sind gut drauf und zischen schon paarweise durch den Garten. Einiger plüschen ihr Daunenmäntelchen so auf, dass sie eine komplette Kugel sind. Zuhause hat sich die Klopfmeise offenbar auch schon eine Partnerin gesucht. Aber so richtig in love sind die wohl noch nicht. Dafür isses noch zu kalt. Daher ist die kleine Blaumeise immer noch ständig damit beschäftigt, imaginäre Konkurrenten zur bekämpfen, die sie offenbar in unserer Fensterscheibe sieht. Den lieben langen Tag fliegt sie gegen die Scheibe, um den Wettbewerber in die Schranken zu weisen. Dabei klopft sie ständig mit dem Schnabel gegen das Fenster - daher der Name Klopfmeise. Und genau die war letztes Jahr auch schon bei uns, mit exakt demselben Habitus. Verrückte Meise!

Außerdem habe ich der Wildrose im Staudenbeet den Gar aus gemacht. Drei Jahre hatte sie jetzt Zeit, um zu blühen. Stattdessen ist sie nur riesig groß geworden und nimmt hübscheren Pflanzen den Sonnenplatz weg. Nun hat sie ihr Leben verwirkt und wurde erst einmal abrasiert. Vielleicht schafft der harte Nachtfrost ja, sie zu töten. So oder so muss ich sie wohl noch mit dem Spaten komplett entfernen, wenn der Boden nicht mehr hart ist. Da Rosen Tiefwurzler sind, wird das sicherlich kein leichtes Unterfangen.

Heute habe ich mich dem Wildwuchs vom Nachbarn hinter der Ruinenmauer und den Himbeeren gekümmert. Diese sich in einem Affentempo vermehrenden Bäume hasse ich wie die Pest. Nicht nur, dass sie überall aus dem Boden ragen. Sie wachsen auch noch so sperrig. Ich kenne keinen anderen Baum, der fast rechtwinklige Seitenäste bildet. Dementsprechend ist das Schnittmaterial auch echt schwierig zu verarbeiten.Außerdem ranken noch Brombeeren, Stachelbeeren und Waldreben rüber, von dem Efeuberankten Baum, der fast komplett über meiner Ruinenmauer thront, ganz zu schweigen. Damit war ich gut beschäftigt, bis sich die Sonne verabschiedete und es wieder ziemlich frisch wurde. Ich muss zwar noch ein bisschen nacharbeiten, aber es sieht schon viel luftiger und freier aus. Dann komme ich im Sommer auch viel besser an die Himbeeren.

Bäume weg - ohne Sturm

In den vergangenen Wochen war es ja fast nicht möglich, am Wochenende ein bisschen in den Garten zu gehen . Regen, Regen, Regen! Ich kann das Grau echt nicht mehr ertragen. Vor zwei Wochen ging es dann mal an einem Sonntagnachmittag, an dem ich die baumhohen Brombeeren rechts vom Weg nach oben  zur Terrasse abgeschnippelt habe. Das sah schon viel lichter aus hinterher. Aber als ich heute in den Garten kam, war ich quasi geblendet. Und das lag nicht nur an dem teilweise blauen Himmel. Nein, der Nachbar hinter meinem Garten hat die ganzen haushohen Fichten gefällt. Und jetzt hat sogar der wilde Teil hinter meiner Hütte Licht. Sieht gut aus, auch wenn ich mich an die gute Einsehbarkeit von oben erst einmal gewöhnen muss. Die Bäume haben durch das starke Gefälle natürlich einen prima Sichtschutz abgegeben. Aber das wird auch wieder muckeliger, wenn die Bäume Blätter kriegen.

Als ich mir das Ganze mal genauer anschaute, habe ich auch mal den Fuchs bei Tag live und in Farbe gesehen. Der lief ziemlich zackig weg, als er mich bemerkte (unten sieht man ihn und seinen Freund, den Dachs wieder bei Nacht, eingefangen mit der Wildkamera).

Und wo das Ganze jetzt so hübsch licht ist, habe ich mich auch hier mal an die vielen Brombeeren gemacht. Die wuchern ja überall wie die Pest. Einmal im Schnippelwahn waren dann auch das Geißblatt, der Wein und die Ilse-Krohn-Rose an der Hütte dran. Jetzt sieht es schon weniger wild aus. Und schließlich habe ich schon einmal mit der Beetvorbereitung im Kräutergarten angefangen: Das ganze alte Oregano-Gestrüpp, der Ananas-Salbei und die Fetthenne haben direkt auch einen Schnitt verpasst bekommen. Der Rest des Beetes ist zwar noch ziemlich verunkrautet, aber das ist eine Aktion für etwas schöneres Wetter und wärmere Temperaturen. Es war schon ziemlich frisch an den Fingerchen.

Aber wenn man auf die überall aus dem Rasen sprießenden Krokusse schaut, hat man schon fast so ein klitzekleines Bisschen Frühlingsgefühle ;-)

 

Ein paar Stunden Winterwonderland ...

Das ist ja im Rheinland wirklich selten, so ein Schneefall. Am frühen Mittag fing es an, und in kürzester Zeit war alles weiß. Auf einmal sieht alles wunderschön und sauber aus. Ich liebe das! Und obwohl die Straßen ganz schön glatt waren und die Busse hier am Venusberg schon quer standen, bin ich zackig ins Kleinod gefahren, um ein paar Winterbilder zu machen.

Und ich bin wirklich belohnt worden. Zwar ist mir zwischendurch ein paarmal der rechte Zeigefinger fast abgebrochen, weil er so kalt war, und ich konnte fast schon nicht mehr auf den Auslöser drücken, weil ich kein Gefühl mehr in den Pfoten hatte, aber solche Lappalien können mich ja nicht aufhalten. Ich finde, dass es in amerikanischen Weihnachtsfilmen nicht viel kitschiger aussieht.

Leider hat die ganze Pracht nur ein zwei Stunden gehalten ... jetzt ist es teilweise schon wieder grün. Aber die Fotos bleiben ...

Es gibt Zeiten ...

... da klappt alles, und dann gibt es die anderen Zeiten. Die letzten Wochen waren eher letztere Kategorie. Irgendwie hatte ich überhaupt keine Zeit und wenn ich dann mal in den Garten konnte, war es entweder nass oder Sonntag. Deshalb habe ich den Rasen seit gut vier Wochen nicht gemäht, obwohl er es dringend nötig hätte. Erst ist mein alter Rasenmäher kaputt gegangen. Reparieren ging nicht. Deshalb Neukauf - schickes Teil mit Radantrieb. Der arme DHL-Mann kam leider an einem Tag, an dem ich in Düsseldorf gearbeitet habe, deshalb hat er mir das megaschwere Teil in den zweiten Stock geschleppt. Was natürlich irgendwie doof war, denn ich brauche es ja im Garten und hätte die Kiste, da nie alleine wieder runterbekommen. Deshalb wohnte der Karton dann auch zwei Wochen in unserem Flur und nervte.

Zwischendurch hat sich unsere süße Bunny verabschiedet und ist in den Kaninchenhimmel aufgestiegen. Nach knapp 11 Jahren durchaus ok. Unser Tierarzt meinte, dass sie das zweitälteste Kaninchen gewesen sei, das er je behandelt habe. Aber sie musste auch irgendwie entsorgt werden. Da sie Donnerstagabend hinschied, ich Freitag aber in D arbeiten musste, Samstag ganztägig ein Turnier hatte und Sonntagmorgen in Köln zum Frühstück eingeladen war, konnte ich sie bei den angesagten Temperaturen von bis zu 25°C unmöglich drei Tage auf dem Balkon lagern, bevor ich sie beerdigte. Also Freitagmorgen zackig ins Kleinod und den Spaten geschwungen. Natürlich begleitete mich ein dezenter Nieselregen bei der Bestattung. Es läuft nicht rund ... Aber wenigstens hat jetzt mein kitschiger Engel eine Bestimmung gefunden. Er wacht jetzt über Bunnys Grab.

Gemäht habe ich immer noch nicht, denn als ich Freitagnachmittag den Rasenmäher in den Garten geschleppt und fachgerecht montiert hatte, habe ich offenbar beim Start etwas überlesen, sodass er nicht ansprang. Wundert mich jetzt auch nicht mehr. Samstag hat's geregnet und heute - tja, Sonntag - da kennt der Ramersdorfer kein Pardon für Lärmliesels. Vielleicht wird es ja Mitte nächster Woche wieder besser ...

Dafür habe ich heute eines der in der Zwischenzeit doch ziemlich abgeranzten Vogelfutterhäuschen gepimpt. Unten hatte sich schon Moos auf dem Dach angesiedelt. Das sah so hübsch aus, dass ich einfach von den Ästen, die neben der Terrasse auf nem Haufen liegen, Moos abgefummelt und dann auf's Dach gepeppt habe. Damit die Amseln nicht wieder alles zerpflücken, habe ich einen Kaninchendraht drumherumgetackert. Damit hält das morsche Dach dann auch bestimmt noch ne Saison.

 

Eichhörnchen sind leider vergesslich ...

... deshalb schießen jetzt an den unmöglichsten Stellen Haselnussbäumchen aus dem Boden. Am süßesten fand ich aber, dass sie ein paar Nüsse in dem bepflanzten Fass versteckt hatten. Im Moment ist es ja ziemlich feucht, sodass man die Bäumchen mitsamt Nuss gut aus dem Boden zupfen kann, sonst ist das bei dem lehmigen Boden in meinem Garten eher ein Problem.

Ansonsten ist wie immer im Spätsommer Schnippeln angesagt: Brombeeren, Oregano, Blutampfer und dieser Drecks-Nelkenwurz wachsen nur so um die Wette. Mein Kräutergarten war ein einziges krautiges Etwas, bis ich heute mal wenigstens die Wege wieder ein bissschen freigelegt habe. Jetzt sieht es ein bisschen besser aus, wenn auch noch nicht wirklich gut. Der Ananas-Salbei ist so riesig geworden, dass er zuweilen sogar abknickt. Aber er blüht so nett, und die Bienchen lieben ihn. Wenn er verblüht ist, ist er dran. Einige Zweige, die sich auf die leckere Ananaskirsche gelegt hatten, habe ich schon abgeschnitten, sonst bekommt die ja gar kein Licht ab. Und das geht gar nicht, wo sie soooo lecker ist. Langsam kommen auch die Herbst-Himbeeren an den Start - lecker! Die wilden Brombeeren sind bald durch. Dann kriegen sie auch zum Rand hin ne Frisur verpasst. Die Ranken kommen nämlich krakenartig aus allen Richtungen ins Kleinod gewachsen - das geht gar nicht!

 

Als Fallobstveganer ...

... hätte ich sicherlich zwei Tage überleben können, wenn nicht meine niedlichen neuen Nachbarn gewesen wären. Die fanden meine Äpfel nämlich sehr schmackhaft. Und weil sie so einen gesunden Appetit hatten, blieb nicht mehr viel übrig. Ok, ich könnte mich noch mit ein paar superleckeren Ananaskirschen, Herbsthimbeeren und Fallobstpflaumen über Wasser halten. Aber mehr als zwei Tage in Subsistenz würde ich wohl nicht ohne Beifütterung durchhalten.

Der Regen der letzten Woche hat ziemlich viele Blätter vom Baum geholt. Unter'm Kirschbaum und unter den Apfelbäumen sah es schon fast aus wie im Herbst. Schade, dass man heute keinen Rasen mähen durfte, sonst hätte ich das Laub bequem wegschreddern können. So musste pure Muskelkraft ran.

Meine Wildkamera hat in der letzten Woche sogar zwei Dachse aufgenommen. Der Fuchs scheint auch tagsüber vorbeizuschneien, und nachts war wieder ein Marder da. Dieses Mal ist das Foto sogar was geworden, weil er mal kurz innehielt. Das ist normalerweilse ja nicht so des Marders Art. Die kleinen Hektiker hüppeln ja ständig hin und her.

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Ende der Sommerpause

Im Sommer bin ich ja tendenziell eher faul im Garten. Zum einen wegen Urlaub, zum anderen weil alles so vor sich hin wächst. Bisschen Rasenmähen und schon sieht's wieder ordentlich aus. Aber jetzt ist die lazy time vorbei. Frisch zurück aus Griechenland bin ich voller Tatendrang. Und weil ich jetzt wieder regelmäßig gießen kann, habe ich neues Gemüse gepflanzt. Dieses Mal achte ich insbesondere auf eine schicke Farb- und Formkombination. Deshalb habe ich Chinakohl, rote Beete, Sellerie und roten Eissalat gekauft. Ich finde, dass die Reihen sogar jetzt schon ganz schick aussehen, obwohl die Pflänzchen ja noch etwas mickrig sind. Der Mangold reißt es natürlich raus. Der ist schon sehr gut gewachsen und liefert einen hübschen bunten Hintergrund. Die Petersilie fand das wechselhafte Wetter offenbar auch gut, denn sie ist schön dicht geworden und rahmt mein Gemüse ein.

Im anderen Beet habe ich den Rest untergebracht; hier dann nur umrahmt von den Lobelien. Der Kohlrabi war zwar noch nicht wirklich groß (vielleicht so Mandarinen-groß), aber er hatte gar keine Blätter mehr. Sah irgendwie komisch aus. Deshalb habe ich ihn geerntet. Schmecken tut er aber prima, ich habe eben schon mal ein kleines Tasting gemacht. Jetzt muss ich mich nur noch um das Beet kümmern, in dem die Zuckerschoten waren. Die haben dieses Jahr echt mies performt. Wahrscheinlich lag es an der langen Trockenheit. Dafür habe ich hammerviele Brombeeren - wilde und edle - wobei ein Großteil der edlen während des Urlaub in die Kehlen von Amseln und Konsorten gewandert sind.

Morgen ernte ich, und dann mache ich Brombeer-Likör - lecker!

 

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It's cherry time!

Obwohl der Kirschbaum im Winter ja ziemlich gestutzt wurde, trägt er mega-gut! Und bei dem Wetterchen am Wochenende, werden die Früchte auch zackig reif. Leider kann ich sie nicht so lange hängen lassen, bis sie richtig ausgereift sind, weil dann hängen leider keine Kirschen mehr :-(

Diebsgesindel treibt sich rum: Amseln, die einen wenigstens noch mit ihrem schicken Gesang entschädigen, Eichhörnchen und sogar meine Meisen bedienen sich am Buffet. Da meine Leiter nur ungefähr zwei Meter hoch ist, muss ich eh teilen. Insofern dürfen die Tierchen die oberen Kirschen gerne haben. Leider verstehen sie das nicht so ganz. Deshalb sind halt auch in meinem Erntebereich immer ein paar Früchte angepiekst. Nichtsdestotrotz habe ich schon richtig viel geerntet. Und es hängen immer noch viele dran.

Jetzt fangen auch die Himbeeren und Erdbeeren an. Am allerbesten nimmt man drei Himbeeren und zwei Walderdbeeren zusammen in den Mund - eine echte Beeren-Geschmacks-Explosion! Superlecker!

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Einfach mal so zwischendurch ...

Es gibt nicht viel zu berichten, außer, dass alles prima wächst und blüht. Meine Rosen sind echt der Knaller - sowohl die Ilse Krohn, als auch Schneewittchen und die diversen Aldirosen - samt roter Betrüger-Rose blühen wie wild! Und dann auch noch meine vielen Wildrosen - herrlich! Bei mir ist jedenfalls für sämtliche Summser der Tisch reich gedeckt. Auch die ausgesamten Glockenblumen machen sich gut in der Hortensie - sehen aus wie hindekoriert.

Da beste ist mir allerdings neulich Abend beim Blumengießen passiert: Als ich zur Regentonne latschte, um das Wasser zu holen, huschte immer wieder ein kleiner Flieger an mir vorbei. Bis ich nach ein paar Gängen bemerkt habe, dass das Zaunkönigbabies sind, die ganz offenbar in dem alten Nest, das ich in einen der Zinkbehälter an der Hütte gelegt hatte, schlafen. Vier oder fünf von ihnen (kaum zu glauben, dass die da überhaupt alle nebeneinander reinpassen!!) haben sich immer wieder in diesem Nest eingefunden, als ich unten gegossen habe. Und ich habe sie jedes Mal wieder gestört. Aber beim letzten Mal habe ich dann doch noch ein Bildchen machen können.

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The gem will be famous ...

Noch darf nicht viel verraten werden. Aber das Kleinod wird bald im TV zu sehen sein - was eine Aufregung! Die Tage vor dem Dreh habe ich bis spät abends geackert, um meinen Garten rauszuputzen. Dabei bin ich so derartig zerstochen worden, dass man meine Beine mit Streuselkuchen verwechseln könnte. Aber was tut man nicht alles ...

Das Wetter hätte besser nicht sein können, und ich hoffe, dass der Beitrag gut wird. Aber bei dem netten Team habe ich gar keine Sorge. Sobald ich den Sendetermin habe, werde ich ihn natürlich zeitnah mitteilen.

Das Wochenende war ja schon fast zu heiß, um es in einem Garten ohne genug Wasser zu verbringen. Deshalb waren wir Samstag lieber mal an der Sieg schwimmen. Heute wurde dann wieder gegrillt. Ein klitzekleiner Tröpfelregen erfrischte uns zwischendurch, aber insgesamt war es dann doch eher heiß. Es ist jetzt richtig Sommer!

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Puuustebluuume!

Nachdem ich überall Vertikutierer höre und sehe, müsste ich mich ja in Grund und Boden schämen, wenn ich einen aufgeräumten Spießergarten hätte. Hab ich aber nicht! Und deshalb tun mir die armen, gerupften Rasenflächen ohne irgendein Blümchen total leid. Anders sieht das im Kleinod aus: Gänseblümchen, Ehrenpreis, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut, Günsel, Vergissmeinnicht und Butterblümchen - einfach schön! Ok, wenn die Blüchmchen jetzt langsam verblühen und alle Pusteblumen ihre kleinen Fallschirmchen in alle Winde verstreut haben, wird das mit dem Rasenmähen schon ein bisschen Arbeit werden. Zwischendurch rupfe ich das ein oder andere Kraut für meine Wackelnasen zuhause raus - die freuen sich.

Dieses Jahr konnte ich keine Meisen für das Kleinod begeistern. Dafür haben sie es sich bei mir zuhause eingerichtet. An der Küchenwand nisten Blaumeisen und auf dem Balkon Kohlmeisen. Auch Frösche habe ich dieses Jahr wenige. In den letzten beiden Jahren blieben sie auch im Teich. Jetzt ist keiner mehr da.

Obwohl es noch so lange echt kalt ist, hat sich alles gut entwickelt. Lediglich der große Schmetterlingsflieder und eine der Endless Summer Hortensien haben irgendwie einen abbekommen, entweder vom Nachtfrost oder der langen Trockenheit. Und eine schwarze Johannisbeere wird wohl wenig bis nix tragen, weil die ganzen befruchteten Blüten nach dem Frost abgefallen sind. Schade! Dafür entwickelt sich der Salat gut. Bislang waren gar keine Schnecken dran - Neudorff sei Dank! Heute habe ich noch ein paar Petersilien gepflanzt und zwei Bohnenstangen installiert. Die Bohnen sind noch in Arbeit. Mangold hatte ich schon vorgezogen, der wohnt jetzt auch schon im Beet.

Heute haben ich bei der Bodendeckerrose Fairytale einen Zweig gesehen, der mich ein bisschen an der Sortenreinheit zweifeln lässt. Oder es handelt sich um eine krasse Mutation. Na jedenfalls ist der Zweig so breit wie ca. 3-4 normale Zweige. Oben kommen ganz viele Blättchen raus, vielleicht sind das auch Blüten. Das wäre echt der Knaller! Und der Rhododendron, den ich umgesetzt habe, blüht endlich. Na besser kann es ihm ja auch fast nicht gehen. Direkt neben den Fichten hat er lecker sauren Boden und genug Nährstoffe vom nahegelegenen Kompost. Und ein bisschen mehr Licht kriegt er dort auch.

In den nächsten zwei Wochen muss ich den Gatten mal aufhübschen, denn das KLEINOD KOMMT IN'S FERNSEHEN! Ja, am 26. Mai kommt eine Produktionsfirma und macht ein Portrait über Mein Kleinod! Ich freu mich!

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Ich liiiiebe den Frühling!

Ich glaube, ich könnte mein Kleinod als Therapiezentrum für chronisch schlechtgelaunte Menschen anbieten. Wenn man dieses farbenfrohe Naturwunder betritt, dann tackert einem die Blumenpracht direkt ein Lächeln ins Gesicht. Jedenfalls ging es meiner Family am Wochenende so. Durch das warme Wetter sind jetzt die allermeisten Tulpen aufgegangen und zaubern überall rote Farbklekse in die Landschaft. Neben dem Gelb der Narzissen, dem Blau der Traubenhyazinthen und dem Helllila des Wiesenschaumkrauts sieht das alles schon ziemlich schick aus.

Gearbeitet habe ich selbstverständlich auch. Zwei weitere Beete im Bauerngarten sind jetzt fertig. Eins mit Zuckerschoten und eins mit Romana-Salat. Dahinter ist allerdings noch ein bisschen Platz für Petersilie. Die mögen meine Zuhause-Viecher ja alle sehr gerne. Und dann hatte ich die Parzelle vor dem Klosterfenster eingesät. Da soll ein schicker Sommerblumenteppich entstehen. Die ersten Keimlinge zeigen sich schon. Zuhause züchte ich noch ein paar Borretsch-Pflänzchen und buntes Mangold für zwischendurch. Außerdem habe ich noch schweineteure Samen für die Ananaskirsche gekauft und eingepflanzt. Hoffentlich gibt das was. Die brauchen 20-30 Tage zum Keimen - unglaublich! Dafür habe ich aber schon eine Andenbeere als Pflanze gekauft, da muss ich dann nicht so lange warten ;-)

Der Froschlaich hat sich schon in kleine Quappis gewandelt. Ein paar habe ich ja mit nach Hause genommen und lasse sie in meinem Aquarium auf dem Balkon zu Fröschchen entwickeln, weil ich Angst habe, dass die Libellenlarven im Teich alle Quappen wegfressen.

Schließlich habe ich noch die Himbeeren geschnitten. Jetzt sieht es fast schon ordentlich aus. Ein paar muss ich noch ein bisschen anbinden und zwischendurch einen Weg freilegen, damit die Ernte nicht wieder so ein Akt wird. Aber das geht ja schnell.

Ich konnte bislang noch kein Meisenpaar im Garten erkennen, das irgendwo eingezogen wäre. Dafür habe ich wieder ein süßes Blaumeisenpärchen vor dem Küchenfenster. Die kommen im Moment ständig mit vollen Schnäbeln an und richten sich ein - sehr süß!

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Und zack - ne Stunde weg!

Ok, ne Stunde geklaut bekommen - und das noch am Wochenende - ist schon hart, aber wir wissen ja wofür: Endlich ist es abends länger hell. Da hat man doch direkt viel mehr vom Tag! Und das Wochenende war Frühling pur! Sonne satt und blauer Himmel. Da war Extreme-Kleinoding angesagt. Die Rosen hatte ich schon geschnitten, jetzt kamen mal die Beete dran. Bisschen Entkrauten, altes Laub weg, harken und pflanzen - meine absolute Lieblingsbeschäftigung! Es gibt Lollo bionda und weißen Kohlrabi. Dazwischen noch die Selleries, die den Winter überlebt haben und als Randdeko die unförmigen Rotkohls. Die haben es einfach versäumt, ein Kohlkopf zu werden. Sie wachsen einfach blumig in die Höhe. Mal sehen, ob sie dann wenigstens schick blühen.

Am schlimmsten war das Kräuterbeet mit dem ganzen Oregano. Der stand ja immer noch da. Wahrscheinlich hat er sich jetzt in den ganzen Garten gesät. Dieser Winter hat den Rosmarins zugesetzt. Der Große vor meinem schicken Klostermäuerchen war eh etwas unförmig, den habe ich jetzt geerntet und dann auch ganz rausgerupft. Er hat sich aber ganz schön gewehrt, Jetzt habe ich Rücken.

Toll an meinem Garten ist ja, dass er im Frühling direkt komplett grün zuwächst. Das Scharbockskraut fühlt sich offenbar sehr wohl. Im ersten Jahr hatte ich die Krise und versuchte, die ganzen Pflänzchen rauszureißen - mit sehr mäßigem Erfolg. Dann habe ich aber gemerkt, dass die am Frühlingsende von alleine gehen. Nichts ist mehr von ihnen übrig, wenn sie mit Blühen fertig sind. Deshalb dürfen sie bleiben und mein Beet schön begrünen.

Auf der linken Seite des Staudenbeets ist dann die Kontrastfarbe angesiedelt. Da wächst das Immergrün und blüht ganz lila. Sehr schön!

Auf dem Rasen geben neben Traubenhyazinthen, Blausternchen und Puschkinien (die Krokusse sind fertig mit Blühen) die Gänseblümchen richtig Gas. Wenn sie die Sonne anlachen, dann kriegt man direkt gute Laune.

Im Teich wohnen wieder Frösche. Die sind allerdings recht zurückhaltend. Deshalb weiß ich gar nicht wie viele es sind. Aber gelaicht haben sie. Ein bisschen davon wollte ich in den unteren Teich bringen, musste aber vorher den ganzen Behälter leeren und neues Wasser einfüllen, weil noch mehr als die zwei Wasserleichen, die ich im Winter schon geborgen hatte, darin rumdümpelten. Ziemlich ekelhaftes Unterfangen. Tat mir jetzt echt leid, vier Frösche mussten bei dem Frost ihr Leben lassen ...

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Voll Krokus!

Jetzt gibt der Frühling richtig Gas! Die Kraniche ziehen in mittelgroßen Trupps von der Rheinaue aus, wo sie sich häufig neu sortieren, direktemeng über's Kleinod hinweg und plappern fröhlich bei ihrem Flug. Klar, bei den vielen Landschaften, die sie so passieren. Die Krokusse performen bei Sonnenschein wie ne Eins und bieten den ersten trägen Hummeln ne lecker Frühlingsmahlzeit. Seit ich weiß, dass Hummeln Fußgeruch haben, sehe ich diese flauschigen Flieger mit ganz anderen Augen ;-)

Sogar die Mininarzissen haben schon ihre Blütenkelche geöffnet. Die Blausternchen sind jedoch noch in den Startlöchern. Dieses Wochenende haben sie sich zumindest noch nicht geöffnet.  Auch das Vogelvieh drumherum ist bestens gelaunt und trällert nette Liedchen. Insbesondere so ab 17 Uhr eine Singdrossel, die sich auf den allerhöchsten Baum setzt und ihre vielfältigen Melodien schmettert. Die Meisen finden sich offenbar gerade, denn sie spielen - häufig zu zweit - so ne Art Nachfliegen und meckern dabei rum, wie alte Weiber. Die Elstern sind schon schwer mit Nestbau beschäftigt. Unglaublich, wie groß die Äste teilweise sind, die sie so anschleppen.

Und in meinem Teich ist schon ein Frosch eingezogen. Noch ist er (oder sie) allein. Aber potenzielle Partner lassen bestimmt nicht lange auf sich warten ...

Ich habe dieses Wochenende genutzt, um die Rosen zu schneiden (die Forsythien im Umkreis blühen schon), den Rosenbogen zu trimmen, den Schmetterlingsflieder zu stutzen, die Staudenbeete abzuschnippeln und das Laub zu entfernen. Jetzt sieht es schon viel viel ordentlicher aus. Lediglich den Bauerngarten und die Himbeeren fehlen noch.

 

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Tatort Kleinod - Blog international

Eigentlich wollte ich heute die letzten zwei Monate Wildkamera auswerten. Tja, ab dem 17.12. ist aber leider nix mehr drauf. Offenbar hatte 16-GB-Karte nur 8 GB frei :-(

Aber ich bin ja fast in Ohnmacht gefallen, als ich die Fotos und das Video vom 3.12. abends gesehen habe. EINBRECHER!!! Offenbar haben sie ja nix gefunden, was sie mitnehmen wollten oder konnten, denn ich habe bei meinen Besuchen danach nicht bemerkt, dass irgendetwas fehlt. Aber ein doofes Gefühl ist es schon ...

Ansonsten waren wieder die üblichen Verdächtigen da: Eichhörner, Amseln, Singdrosseln, Gimpel, Eichelhäher, Rotkehlchen, Meisen, Spechte, Füchse, Marder - eine wilde Mischung.

Als ich heute mal nachgeschaut habe, ob alles in Ordnung ist, musste ich leider zwei tote Frösche beklagen. Im unteren Miniteich waren sie wohl in der letzten Kälteperiode lecker in Aspik gelegt worden. Offenbar ist der Teich so weit zugefroren, dass sie keinen Platz mehr hatten - arme Froggis!

Überall kommen jetzt die Krokusse aus dem Boden und das erste Schneeglöckchen blüht - wie schön! Das gibt doch erst mal die Richtung vor - Frühling ahoi!

Was mich ja ganz besonders freut: Mein Blog erfreut sich offenbar internationaler Beliebtheit. Seit einer Woche bekomme ich supernette Kommentare für ältere Artikel - many thanks! Ich hoffe nur, dass das nicht Fake ist ...

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Ein "richtiger" Winter

Gestern war ich seit langem mal wieder im Garten. Und der hat mich mit seiner Verzuckerung total verzaubert. Voll schön, die Eiskristalle überall. Und unten hat man schon eine leise Vorahnung, dass der Frühling auch schon in den Startlöchern steht. Noch ist es aber ein bisschen hin ...

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Me as Lumberjack - mehr Licht für's Kleinod

In den vergangenen Wochen hatte ich einfach wenig bis keine Lust, im Garten zu werkeln. Entweder hatte ich andere Termine oder das Wetter war Mist. Dieses Wochenende war allerdings der Kracher. Es war zwar schweinekalt, dafür aber - zumindest Sonntag - super sonnig. Genau das richtige Wetter, um Bäume abzusäbeln. Und das haben wir dann gestern auch gemacht. Ein Freund hat gesägt und ich habe dirigiert - genau meine Rolle ;-)

Dabei ist ganz schön was zusammen gekommen. Und ich habe heute dann noch ein bisschen Feinschliff vorgenommen und noch nachgekürzt. Da wird einem ganz schön warm, wenn man so halbe Bäume absägt.

Zwei große Stämme sind noch übrig, die kommen irgendwann in den nächsten Wochen dran. Aber schon jetzt merkt man, wie luftig das wirkt ohne die Riesen-Haselstämme.

Das ganze Astzeugs habe ich heute zu einer Art Naturzaun verbaut. Die Weidenmatte, die als Sichtschutz zum Nachbargrundstück diente, hat ihre besten Tage auch hinter sich und gammelt schon ganz schön rum. Spätestens nächsten Sommer wäre sie völlig ineinander gefallen. Jetzt steht an ihrer Stelle ein schicker Hasel-Ast-Sichtschutz. Teilweise in den Wildzaun integriert, teilweise an Bäumen festgeklemmt. Hält aber bombig und sieht gut aus.

Dann habe ich seit langem mal wieder die Wildkamera ausgewertet. Und dabei hat sich gezeigt, dass es nicht nur einen Fuchs im Garten gibt. Nein, es sind sogar zwei, wie das Video zeigt.

Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Specht, Eichelhäher, Eichhörnchen, Marder usw. Keine neue Spezies aufgetaucht.

 

Jetzt geht's hart auf den Winter zu ...

Ich glaube, der Rheinländer war dieses Wochenende wieder auf der Sonnenseite des Lebens. Samstagnachmittag war schon Bombenwetter, aber der Sonntag hat das noch übertroffen. Blauer Himmel und super Sonne - so wünscht man sich doch den goldenen Oktober.

Und die Kraniche haben sich bei dem Wetterchen auch gedacht: "Besser kommen wir nicht in den Süden!" Deshalb haben sie sich Samstagnachmittag verabredet und sind zu Hunderten, wenn nicht Tausenden über's Kleinod Richtung Süden geflattert. Faszinierend, wie die sich immer neu ordnen. Und laut sind sie auch! Die sind nämlich ziemlich hoch geflogen. Ich kann das schlecht schätzen, aber ich musste schon ganz schön zoomen. Und jeden neuen Trupp hat man klar und deutich gehört. Tja, die wissen Bescheid - jetzt wird es Winter!

Aber mehr noch habe ich es heute (Sonntag) gemerkt. Diese Nacht ist ja die Uhr umgestellt worden. Und so gegen 16:45 Uhr dachte ich noch so, dass es ganz schön dunkel wird, obwohl nur so ein paar Wölkchen am Himmel rumdüsten. Aber klar - Samstag war da ja schon kurz vor sechs. Das ist ja wirklich das einzige, was ich echt hart finde. Ab jetzt ist man ja eigentlich nur noch im Dunklen unterwegs ...

Heute habe ich im Garten wieder die Säge geschwungen. Der Haselnussbaum musste dran glauben. Oder sagen wir besser: Teile davon. Die Äste habe ich direkt als Zaunersatz für die vergammelnde Weidenmatte verbastelt. Bin mal gespannt, wie das ohne Blätter aussieht. Jetzt ist es noch ziemlich dicht. Und by the way wurden die Stachelbeeren beschnitten und die abartig vielen Brombeeren, die sich überall ihren Weg ins Kleinod bahnen abgesäbelt. Insgesamt sieht es jetzt etwas lichter aus. Aber fertig bin ich noch nicht. Der Hasel ist einfach viel zu groß geworden. Na ja, der Winter ist ja noch lang ...

Samstagabend gab's dann noch eine echt nette Überraschung, als ich schon auf dem Weg zum Auto und nach Hause war. Da kommt mir ein Fahrradfahrer entgegen, der so nett lächelt. Und schließlich war das ein alter Schulfreund, der nach einer Fahrradtour einen Abstecher ins Kleinod machen wollte. Wie schön!

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Call me Wendy!

Vier Tage im Garten, das bedeutet für einige Büsche und auch Bäume, dass sie sich jetzt ganz schön nackig fühlen. Dafür haben sie jetzt aber wieder viel Gesellschaft im Frühling, weil ich ihnen zu Füßen noch ein paar Blumenzwiebeln versenkt habe. Das Haselbäumchen neben meiner Hütte wurde mir auf seinem Hügelchen jetzt doch ein bisschen zu riesig. Die Johannisbeere dahinter hat im Sommer gar keine Sonne mehr abbekommen.

Und dann wurden die Büsche vor der Terrasse gestutzt. Sie sehen jetzt allerdings echt armselig aus ... Kein Blatt ist mehr dran. Aber irgendwann musste das mal sein. Sonst werden die immer dicker und größer, und ich seh nix mehr. Das geht ja mal gar nicht!

Eigentlich hatte ich auch vor, die Haselnuss am Weg von unten nach oben abzusäbeln, aber das kriege ich alleine wohl nicht hin. Dafür ist sie schon zu groß. Aber der Kirschlorbeer war dran - zumindest teilweise. Hinten sind noch zwei große Äste, an die ich nicht so richtig drankomme, weil ich nicht weiß, wo ich die Leiter positionieren soll.

Zwischendurch wurde der ganze Baumschnitt in der Benjeshecke untergebracht. Unglaublich, wieviel Zeug mal da reinfriemeln kann. Dicht ist sie allerdings immer noch nicht. Ich denke, die Katzen und auch der Fuchs finden immer eine Lücke. Aber sie sieht jetzt wieder ziemlich kompakt aus. Ende des Sommers war ein guter Meter hinter dem Kirschlorbeer komplett zu den Nachbarn gekippt. Sollte es doch noch mal einen kalten Winter geben, habe ich ja wenig Lust auf wilde Schweine in meinem Garten. Insofern versuche ich immer, alle Stellen dicht zu kriegen.

Lustig ist übrigens, dass mein Apfelbaum mal wieder denkt, es sei Frühling. Der blüht!

Aber mein ganzer Stolz ist die Dachreparatur! Das habe ich Bob-der-Baumeister-mäßig, oder besser gesagt Wendy-mäßig gestemmt. Eigentlich wollte ich nur die Dachrinnen saubermachen, weil die Regentonnen aufgrund der Rohrverstopfung nicht gefüllt wurden. Aber dann habe ich gesehen, dass im hinteren Teil der Dachpappe mehrere Löcher waren. Und ich erinnerte mich, dass irgendwo unter der Hütte noch eine Rolle Pappe rumgammelte. Bisschen ekelig, die ganzen Spinnennester zwischen den Lagen, aber mit Handschuhen ging's. Und jetzt sollte auch das Wasser besser vom Dach in die Dachrinne fließen, weil die Dachpappe bis in die Dachrinne reicht. Vorher war da ne Lücke. Alles dicht jetzt!

Na und außerdem habe ich schicke neue Blümchen gepflanzt: jede Menge Stiefmütterchen und Erika. Eigentlich finde ich Heidekraut ja ziemlich spießig. Aber so neben dem Teich, neben einem ähnlichfarbigen Stiefmütterchen und unter'm Rosenbogen sieht es doch ganz schick aus. Und die Birdies besteche ich auch wieder mit Futter. Sie haben es noch nicht so ganz gerafft, aber ich denke, dass wird nicht lange dauern. Insbesondere weil ich ihr Häuschen an der Terrasse neu bedacht habe. Da wachsen jetzt Hauswurze drauf. Und damit die Amseln die nicht direkt alle wieder runterprokeln, bevor sie angewachsen sind, habe ich aus dem Federballnetz einen Schutz gebastelt. Ok, sieht nicht ganz professionell aus, aber ich denke, es erfüllt seinen Zweck.

Alles in allem ein super Wocheende bei echt traumhaftem Wetter am Sonntag!

 

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Am Wasserloch herrscht Leben noch ...

Heute kommt mal eine Auslese meiner zuletzt aufgenommenen Wildkamerabilder an der großen Vogeltränke. Daher auch die einigermaßen bescheidene Qualität. Der Fuchs kommt eigentlich jeden Abend vorbei. Manchmal auch ein paarmal hintereinander. Dann war noch ein sehr süßes puschliges Kleintier (Marder, Wiesel?) da. Ein Foto und insbesondere ein kleines Filmchen zeigte auch, dass auch die etwa drölfunddreißigtausend Mäuse, die überall in meinem Garten wohnen, hier trinken kommen. Aber man kann auf dem Bild nur ein kleines, glänzendes Augenpaar erkennen ...

Tagsüber ist echt was los. Alle möglichen Federtiere kommen hier trinken oder baden. Manchmal sogar in kleinen Grüppchen. Am allermeisten sind Singdrosseln da. Die kommen auch gerne zu zweit oder zu dritt. Rotkehlchen und diverse Meisen finden es auch recht gamütlich hier. Und dann habe ich sogar noch einige seltenere Gäste wie Specht und Dompfaff auf den Sensor bekommen.

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Große Sommerpause!

Wie auch in den vergangenen Sommern, bin ich überhaupt nicht zum Schreiben gekommen. Erst Urlaubsvorbereitungen, dann Urlaub, dann Muße, dann Muddy Angel Run, dann Geburtstagsparty. Und selbst an diesem Wochenende bin ich nicht dazu gekommen, ins Kleinod zu fahren. Dafür habe ich in der Woche schon ein bisschen gewerkelt. Schön sieht es nach der langen Dürre nicht aus. Und den Zeitmangel erkennt man am Unkraut in den Beeten und daran, dass das Kleinod Dornröschen-mäßig zugewuchert wird von den benachbarten Brombeeren. Da ist im Herbst mal Kahlschlag angesagt.

Die Froggies haben sich aber trotz der langen Trockenperiode wohl gefühlt. Ein besonders mutiges Exemplar hat sogar eine kleine Mutprobe absolviert. Er ist aus einer Baumumpflanzung auf den laufenden Rasenmäher gehopst und dann schräg davor. Das war schon knapp. Gott sei Dank habe ich das lebensmüde Kerlchen bemerkt, sonst wäre es wahrscheinlich Hackfleisch geworden ... Die Eichhörner sind im Moment wahrscheinlich mit dem Verbuddeln von Nüssen und Eicheln beschäftigt. Zwischendurch haben sie offenbar immer noch ein bisschen Luft für lautstarke Kämpfchen in den Baumwipfeln. Als ich diese Woche abends da war, konnte ich gar nicht erkennen, um was für Laute es sich da handelt. Bis mich eines der süßen Hörnchen von oben anschaute.

Des Nächtens hatte ich auch wieder Besuch vom Dachs. Die Wildkamera hat's eingefangen.

Zuhause am Futterhäuschen hat sich ne Grünfink-Gang eingemietet. Neben Kohl- und Blaumeisen schreddern sie den Sonnenblumen-Vorrat leer. Dabei ist ein kleiner Nachzügler besonders wenig scheu. Man sieht, dass er noch ein Jungvogel ist, weil das Gefieder noch nicht ausgefärbt und ziemlich plüschig ist. Der jedenfalls turnt ständig im Kasten unterhalb des Häuschens rum und sucht Körner oder bettelt erwachsene Grünlinge an - sehr niedlich!

 

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Suizid?

Tja, da fragt man sich doch, was hinter dem Tod der kleinen Maus steckt. Liegt kopfüber im kleinen Teich und wird von Wasserschnecken inspiziert. Armes Ding! Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Mäuse so schlecht schwimmen. Denn über den Flachwasserbereich um die Teichpflanzen hätte sie sich easy retten können. Und bei mir isses doch wirklich schön! Insofern gehe ich mal davon aus, dass es eine depressive Maus war, die ihrem Leben ein Ende setzen wollte ...

Ansonsten flattert es wieder wie wild im Schmetterlingsflieder. So schöne Falter! Ich bin hingerissen. Gar nicht mal so einfach, die gut abzulichten. Entweder drehen sie sich weg, oder sie sitzen auf einer nicht mehr ganz so schönen Blüte oder der Hintergrund passt nicht. Irgendwas ist immer. Außerdem sind sie recht flott in ihren Bewegungen. Aber in paar schicke Exemplare habe ich dann doch auf den Sensor bekommen.

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Schmetterlingsinvasion bei der Offenen Gartenpforte

So ein netter Besuchstag! So ein tolles Wetter! Und soooo viele Schmetterlinge! Wahnsinn! Meine Schmetterlingsflieder stehen in voller Blüte und bei dem sonnigen, warmen Wetter hatten nicht nur die Kohlweißlinge, die sonst täglich durch das Kleinod flattern, Lust, auf den pinken und lila Blüten rumzuturnen. Auch Tagpfauenauge, Zitronenfalter und Admiral gaben sich ein Stelldichein. Auch ein kleiner Fuchs war dabei. Den habe ich aber leider nicht mehr vor die Linse gekriegt.

Nachdem ich gestern den Garten auf Vordermann gebracht habe, was insbesondere Schnippeln bedeutete, kamen heute jede Menge interessierte Besucher, um sich meinen Garten anzuschauen. Die größte Gruppe ever bestand auch ca. 20 Radlern vom ADFC, die sich schon im Vorfeld angemeldet hatten. Wenn mal so viele Menschen auf dem Rasen stehen, sieht der Garten im Nu klitzeklein aus. Es entwickelten sich nette Gespräche, und ich bin immer noch ganz hingerissen von den vielen Komplimenten für mein Refugium. Vielen Dank!

 

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Land unter ...

Starkregen, Niederschlag, Schauer, Gewitter, Unwetterwarnung, Dauerregen, Niesel, ich kann es nicht mehr hören, geschweige denn ertragen. Was ist das bitteschön für ein Sommer? Man kann nichts, aber auch gar nichts draußen planen, weil es STÄNDIG regnet. Und wenn es mal nicht regnet, dann sind es 35°C, so wie letzten Donnerstag, als wir in Düsseldorf den Firmenlauf hatten - auch nicht schön!

Na jedenfalls finden die Pflanzen das Wetter ganz dufte. Und natürlich so ätzendes Viechzeug wie Schnecken und Mücken. Letztere drohen wohl, diesen Sommer eine Plage zu werden. Insofern bin ich mit meiner netten Hornisse ganz gut bedient. Hoffentlich verspeist sie ne Menge von diesen Drecksviechern! Momentan ist sie allerdings noch schwer beschäftigt, ihr schickes Papierufo fertigzubasteln.Gestern war sie sehr angestrengt.

Meine Stangenbohnen sind der Burner. Sie sehen so schick aus. Keine Orchidee kann schöner sein. Ihre zweifarbigen Blüten schlagen auch die ganz netten Blüten der Zuckerschoten.

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It's Himbeer-time!

Endlich mal ein Tag, an dem es nicht regnet. Oder fast nicht ... Es kam sogar mal die Sonne raus. Na jedenfalls war Schnippeln angesagt. Alles wächst so schnell, da kommt man ja kaum mehr hinterher. Die Hütte ist vorne schon komplett mit Wein zugewuchert, da kam schon keine Sonne mehr unter's Dach. Das geht ja gar nicht! Jetzt freuen sich die Kaninchen über eine Überdosis Weinblätter, und die Sittiche können auch was damit spielen. Die Himbeeren reifen so schnell, dass ich heute schon wieder ein ganzes Erdbeerkörbchen voll gepflückt habe. Lecker! Ansonsten blüht alles schön vor sich hin, trotz des Regens. Der Borretsch hat sich dieses Mal mitten ins Kräuterbeet gepflanzt und sieht schon relativ stattlich aus. Zusammen mit den Lobelien, Anemonen, dem blauen Storchschnabel und dem Thymian bildet er einen richtig schicken Blütenteppich in blau, bevor es dann mit den Nelken und Rosen ins Pinke abdriftet - sehr nett kombiniert.

Die Hornisse hat ein bisschen weiter gebaut. Um die Waben hat sie eine Kapsel gezimmert. Cool, wie man die einzelnen Abschnitte erkennen kann, die sich farblich etwas voneinander abgrenzen. Ich hoffe, dass das in Zukunft gut mit uns klappt, denn ich habe gelesen, dass Hornissen ihr Nest verteidigen (in einem Umkreis von 2-4 m). Es hängt ja ziemlich genau neben meiner Tür. Aber ich will sie auf jeden Fall behalten, denn ein mittelgroßes Hornissenvolk frisst pro Tag 500 g Insekten - wie toll ist das denn?

 

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Aliens im Kleinod

Es sieht echt spacig aus, was da in meinem Nistkasten gebaut wird ... Wie ich schon vermutet habe, als ich sie letzte Woche wie eine Irre hin- und herkrabbelnd beobachtet habe, hat die Hornisse tatsächlich angefangen zu bauen. Bislang stört sie mich nicht, aber das ist ja auch eigentlich kein Wunder bei diesem elenden Gewitterwetter. Planbar ist überhaupt gar nichts. Mal sieht es gar nicht so schlecht aus, da kommt im nächsten Moment eine schwarze Wand auf einen zu, es donnert und grollt, und schon steht wieder irgendein Keller unter Wasser. Als ich gestern Abend zum Himbeeren pflücken kommen wollte, hatte es vorher so derartig geschüttet, dass alle Stauden, der Wein, die Kletterrosen und Stauden nur traurig runterhingen. Die Lupine, die Brombeere und die Zuckerschoten konnte ich wieder an den Zaun binden, sodas sie einigermaßen stehen können. Den Goldfelberich hat es total umgehauen. Den hätte ich auch nicht aufrichten können, ohne selbst klatschnass zu werden. Das muss dann am Wochenende passieren.

Na jedenfalls habe ich doch ne Menge Himbeeren pflücken können und sie abends direkt zu lecker Marmelade verabeitet. So nass, wie sie waren, hätte man sie eh nur direkt essen können. Aufheben ging nicht.

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Auf der Mauer, auf der Lauer ...

Was ist das bitteschön für ein Wetter? Die ganze Woche hat es aus Kübeln geschüttet, gewittert und war schwül. Richtig fies! Und heute waren es gefühlte 35°C in der Sonne. Da war schon klar, dass es irgendwann wieder abgeht mit nem neuen Gewitter. Das haben wir jetzt. Zwar noch nicht so schlimm wie gestern, wo überall Kellen und Tiefgaragen vollliefen, aber es ist schon fast dunkel.

Sei's drum. Im Garten war es heute trotzdem schön! Komische Tiere treiben auf meinem Rosenbogen, genauer gesagt auf dem Geißblatt ihr Unwesen. Erst habe ich sie gar nicht bemerkt. Aber wenn man sie einmal gesehen hat, dann werden es auf einmal immer mehr. Google sei Dank weiß ich auch, um was für komische Käfer es sich handelt: Lederwanzen. Noch haben sie nicht viel Schaden angerichtet, aber offenbar saugen sie gerne an Rankpflanzen und essen auch deren Früchte. Mal sehen, was passiert. Kurz drauf summte es so laut neben mir, dass ich dachte, ein Geschwader Bienen käme vorbei. Es war aber eine Hornisse, die vermutlich auf der Suche nach einer neuen Bleibe war. So jedenfalls sah es aus, als sie in dem Halbhöhlennistkasten die ganze Zeit auf- und ablatschte. Ist ja schon ein ziemlich großer Brummer ...

Auf dem Kompost war nach dem ganzen Regen Weinbergschneckenparty. Die haben Spaß da auf dem gammelnden Unkraut. Eine hat sich ganz schick auf einem Treibholzstab neben dem kleinen Eimertümpel hindekoriert.

Ansonsten war ziemlich viel auf den Blumen los. Bienen und Hummeln, wo das Auge hinreicht. Besonders süß fand ich aber, dass ein Vogel offenbar vorhatte in dem Dekonistkasten mit Herzöffnung zu nisten. Ich schließe das mal daraus, dass so eine Art Nestchen vor dem Häuschen auf den Rosen hing. Wahrscheinlich hat irgendein Räuber dieses rausgeholt ...

Langsam kann es losgehen mit dem Ernten, ein paar Tage noch, dann werden die ersten Erdbeeren und Himbeeren reif. Ein paar Himbeeren konnte ich vorab schon einmal kosten lecker!

Zu guter letzt habe ich auch ein schickes Tagbild von einem Besucher, der mal tagsüber vorbei kam. Wildkamera sei Dank!

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Gartenpforten-Review und reiche Ernte voraus :-)

Die Vorbereitungen für die Offene Gartenpforte verliefen ja bei bestem Wetter. Leider verließ mich eben dieses am Tag des Geschehens. Der Wetterbericht war gruselig. Dafür bin ich noch glimpflich davongekommen. Zu Beginn war es ziemlich warm und auch noch trocken. Es waren eine ganze Menge interessierter Gartenbesucher da. Ich freue mich ja immer sehr über die netten Kommentare und Komplimente! Als Gastgeschenk hatte ich ein paar übrige Kleinodbewohner in Töpfchen gepflanzt. Um 16:30 Uhr verließ mich dann das Wetterglück ... Ein Radlerpärchen aus Hennef war noch da, und wir haben uns die Regenzeit mit netten Gesprächen und Käffchen versüßt. Ok, weitere Gäste kamen dann nicht mehr. Pünktlich kurz vor sechs hörte es dann auch wieder auf. Lange Rede, kurzer Sinn, es war trotzdem ein schöner Nachmittag - es hätte viel schlimmer sein können.

Heute ist in NRW Feiertag, und außerdem auch noch superschönes Wetter. Deshalb konnte ich nach der ganzen Arbeit letzte Woche dann auch mal meinen so hübsch gepflegten Garten in der Sonne genießen, ohne viel zu tun. Dabei leisteten mir ein Freund mit einem lecker Weizenbier und meine (oder benachbarte) Meisenbabies Gesellschaft. Die kleinen Federviecher sind ja nicht zu überhören, wenn sie zeternd hinter ihren Eltern herfliegen und um Futter betteln. Dabei konnte ich zwei kleine Kohlmeisen dabei filmen, als sie sich selbst in der Jagd und anschließenden Verarbeitung ihrer Beute übten. Leider ist eines der Filmchen hochkant und ich weiß nicht, wie ich das drehe (bzw. mit welchem Tool - für Tipps wäre ich dankbar).

So alles in allem sieht mein Obst und Gemüse ziemlich gut aus. Wenn jetzt nicht die große Dürre kommt oder sonst irgendein Mist, sollte ich bald fast eine Woche in Subsistenz leben können ... ;-)

 

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Jetzt muss es "nur" noch wachsen ...

Die Eisheiligen kommen dieses Jahr nicht mehr, habe ich beschlossen. Daher war ich auch so mutig und habe meine vorgezogenen Tomaten und Bohnen gepflanzt bzw. - wie der Profi sagt - gesetzt. Und noch zwei Zucchini, eine gelbe und eine grüne. Für die Tomaten habe ich mir ganz besondere Mühe gegeben. Eine Gartenwebseite aus dem angelsächsischen Raum hatte nämlich die ultimativen hacks für den Anbau von Tomaten geliefert. Und zack, habe ich das auch direkt umgesetzt.

1. Tomaten unten entasten und mindestens 10-15 cm tiefer einsetzen als vorher

2. Alle Blätter, die den Boden berühren, entfernen

3. gute düngen (ok auf die Fischköpfe habe ich dann doch mal verzichtet - wer weiß, was die Katzen davon halten ...)

4. in die Mitte von et janze einen Plastikeimer mit kleinen Löchern eingegraben, den man dann immer wieder mit Wasser füllt, sodass die Tomatos auch nicht vertrocknen.

Dann wollen wir mal sehen, ob das wirklich so ultimativ gute Tipps sind ...

An die schon vorbereiteten Bohnenstangen kamen jetzt die vorgezogenen Stangenbohnen, die sich die letzten drei Tage schon ausgenommen gut anschickten.  Ich habe eine besseres Gefühl als letztes Jahr. Die Pflanzen sehen einfach schon viel besser aus.

Die Zuckerschoten finden mit ihren kleinen Fangärmchen schon fast den Zaun, das sieht auf jeden Fall auch schon gut aus. Lustig ist, dass der Zaun anfängt zu wachsen. Ich habe ja für die eine Seite einen frisch abgeschnippelten Ast genommen. Der hat jetzt von oben bis unten schicke grüne Austriebe ...

Die Meisen sind sehr fleißig. Und offenbar haben sie sich an mich auch schon gewöhnt. Sie fliegen meistens direkt ins Häuschen, wenn ich da irgendwie dumm rumstehe und sie fotografieren will. Die Kleinen scheinen auch schon recht kräftig. Heute habe ich immer wieder welche am Einflugloch gesichtet. Voll süß, wie sie da sitzen und den Schnabel aufsperren ... es könnte ja einer kommen und sie füttern ...

Der Buchs vor der Terrasse hat es Ende des Monats endgültig hinter sich, denke ich. Ich habe heute soooo viele von den Drecks-Zünsler-Raupen da rausgeholt - ekelhaft. Die gesammelten Teile habe ich dann auf dem Kompost mit der Schere hingerichtet. Auch nicht schön!

Nachdem ich mich ja über die vielen Schachbrettblumen gefreut habe, die überall aus dem Boden kamen, freue ich mich jetzt über die Maiglöckchen! Sowohl die drei, die die Wildschweine übrig gelassen hatten, als auch die, die ich letztes Jahr von meinem Kollegen bekommen habe, sind wieder da und werden sogar blühen!

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Tag der (Garten-)Arbeit

Schade, schade, der 1. Mai fällt auf einen Sonntag ... Aber was soll's - es war endlich mal wieder ein schöner Tag mit Sonne und einigermaßen erträglichen Temperaturen. Deshalb habe ich beschlossen, die vorgezogenen Wicken in den Garten zu pflanzen. Als ich ankam lagen vor dem Kleinod viele kleine Maibäume - offenbar Zweige von einem recht großen Exemplar, die die Dame (oder der Herr?) wohl nicht mehr brauchten. Ich kann so etwas ja immer gebrauchen. Deshalb habe ich mir die Birken direkt mal unter den Nagel gerissen. Im Zweifel können sie immer für die Benjeshecke gebraucht werden. Aber ich hatte eine bessere Idee ...

Die Kohlmeisenbabies sind geschlüpft! Man hört sie schon leise Piepsen. Die Eltern sind auch schon sehr fleißig. Für zwischendurch als kleines "Knoppers" habe ich ihnen ein paar Sonnenblumenkerne auf die Zaunpfosten gelegt. Das nehme sie auch dankend an. Ansonsten geht es rein und raus.

Erst einmal habe ich den Bauerngarten ein bisschen verschönert. Die Zweizähne vom Aldi sind jetzt ne prima Beetgrenze. Sieht sehr nett aus. Von weitem könnte man meinen, es seien Tagetes. Ich hoffe nur, dass die Schnecken sie nicht genau so gerne vertilgen ...

Auf dem Kompost tanzten die Weinbergschnecken in den Mail Insgesamt 5 Exemplare turnten da rum. Am Teich höppelten zwei Froggies im Gras rum und im Hintergrund zwitscherte unaufhörlich ein Zilpzalp. Ach was schön! Für die Hoppels habe ich mal ein bisschen Grünzeug geschnippelt. Da ich den Rasen noch nicht so richtig gemäht habe, ist davon ja mehr als genug da. Und für mich habe ich Waldmeister geerntet. Das gibt ne lecker Maibowle.

Die Birkenstämmchen habe ich schließlich für ein neues Rankgerüst zurechtgeschnippelt. Das war gar nicht soo einfach, weil sie ziemlich schief und krumm waren. Aber das Ergebnis kann sich doch sehen lassen. Und die Wicken habe ich auch direkt eingepflanzt. Ich hoffe, dass das was wird.

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Frühlingsmarkt ohne Frühling

Jetzt gibt der April aber echt nochmal alles. Heute war von strahlend blauem Himmel mit Sonnenschein bis zu Schneeregen und Graupelschauern alles dabei. Und kalt isses! Trotzdem musste ich natürlich gestern auf den Frühlingmarkt. Denn ich wollte auf jeden Fall wieder die Ananaskirsche haben. Die hat mich ja letztes Jahr den ganzen Sommer mit kleinen, leckeren Früchten versorgt. Und wo ich schon mal dabei war, hab ich direkt auch eine Andenbeere gekauft. Die soll allerdings ein bisschen heikler sein - egal! Probieren geht über studieren. Dann wollten noch ein Baldrian und eine Artischocke mit. Beide eher für's nette Aussehen als für die Ernte. Beim Baldrian wäre das ja eh doof, weil man ja die Wurzeln braucht. Insofern versuche ich mich mal an einem Beruhigungstee, wenn die Pflanze mit Blühen fertig ist ...

Auf dem Markt habe ich dann auch rausgefunden, was für ein Marder bei mir war: ein Iltis. Da hatten sie nämlich ein paar ausgestopfte Exemplare von Steinmarder, Wiesel, Dachs und Co. Und der Iltis kam meinem nächtlichen Besucher am nächsten.

Außderdem habe ich jetzt eine neue Wildkamera. Die alte hat leider den Geist aufgegeben und schicke bunte Streifen in mindestens jedes zweite Bild gezaubert und Videos nur dann gemacht, wenn sie Lust dazu hatte. Dabei waren leider auch mehrere Videos nicht zu gebrauchen. Jetzt habe ich ein jäger-erprobtes Exemplar, das ziemlich gute Tagaufnahmen macht. Über die Nachaufnahmen kann ich noch nicht so viel sagen, das waren bislang nur zwei unscharfe Marder drauf. Die haben sich wahrscheinlich ziemlich schnell bewegt.

Heute habe ich dann mal meine neuen Bewohner, zwei Kohlmeisen, die in das graue Häuschen neben dem Insektenhotel eingezogen sind, gestalkt. Sie sind schon ziemlich fleißig. Dazwischen landete quasi direkt vor meiner Nase, keine zwei Meter entfernt eine kleine Blaumeise und konnte sich nicht so recht entscheiden, welche der Sonnenblumenkerne sie denn jetzt nehmen soll. So niedlich!

Ausgefallene Flora und Fauna

Der April, der April ... Sonne, Regen, dunkelgrauer Himmel, Wattewölkchen - der April hat in den letzten Tagen alles gegeben. Und wenn dann wieder die Sonne da ist, ist auch direkt Frühling. Ok, der ist auch sonst da, aber mit Sonne sieht es einfach viel bunter aus.

Freitagabend bin ich noch auf ne kurze Stippvisite ins Kleinod gedüst. Da fiel mir ein komischer Schlier auf dem Teich auf. Sowas kommt von gammeligem Modder oder von Leichen im Wasser ...

Erst habe ich ein bisschen Modder abgekeschert. Darin bewegte sich was. Nach eingehender Untersuchung kam ich zu dem Schluss, dass es sich um Mochbabies handelt. Aber was ich dann gefunden habe, hat mich daran zweifeln lassen. Denn ein helles Händchen (ein Frosch?) schimmerte durch's dunkle Wasser. Und nachdem ich die Wasserleiche dann geborgen hatte, zeigte sich ein ertrunkener Feuersalamander. Armes Tierchen. Eigentlich können die schwimmen. Na jedenfalls könnte es auch sein, dass die kleinen Larven, die ich gefunden und wieder ins Wasser gesetzt habe, Feuersalamanderbabies sind. Nachdem ich mich nämlich wikipediamäßig über die schicken Lurchis informiert habe, wo und wie die leben und sich fortpflanzen habe ich gelernt; dass sie ihre Eier ins Wasser legen und dabei direkt die Eihüllle platzt, weshalb sie zu den Lebendgebärenden zählen. Cool, was? Feuersalamander wohnen in meinem Kleinod.

Weiterhin bin ich noch ganz angetan von meinen - auch nicht so häufig anzutreffenden, weil etwas divenhaft zickigen - Schachbrettblumen. Davon sind jetzt doch ne ganze Menge geschlüpft. Und sie sehen soo schön aus - vor allem gegen den Himmel.

Und zu guter letzt habe ich heute noch auf dem Wiesenschaumkraut, das überall in meinem Garten blüht, einen Aurorafalter abgelichtet. Der legt nämlich bevorzugt auf Wiesenschaumkraut und Knoblauchsrauke, die ich auch zuhauf im Garten habe, seine Eier ab. Offenbar mag er auch am liebsten diese Blüten, denn auf anderen Blumen ist er nicht gelandet.

 

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Die Gemüse-Saison ist eröffnet

Gestern kam meine Lieferung von Rühlemann's. Und die Pflanzen sahen sehr gut aus. Zwei neue Handamas und zweimal ausdauernder Borretsch kommen in die Beete, eine Maulbeere ersetzt die altersschwache Blaubeere und wilde Tomaten schmücken im Sommer meinen Balkon. Es sind zwar nicht alle angeblich winterharten Gemüse wiedergekommen, aber die, die es überlebt haben, sehen echt kräftig aus. Den ausdauernden Kohl kann ich schon bald ernten. Ich habe zwar noch zwei Mangolds aus dem vergangenen Jahr übrig, aber die sind mehr für die Deko. Essen tue ich lieber die Handama-Blätter. Die hatte ich letztes Jahr ja überhaupt nicht geerntet und erst im Winter bemerkt, wie lecker die sind. Deshalb auch zwei neue. Einen habe ich noch im Topf auf dem Balkon. Der hat dort überwintert und wächst auch schon fleißig.

Es war zwar nicht so das superschöne Wetter, aber die Vögel hatten gute Laune und trällerten mir einen. Bin ja mal gespannt, welche Kästen in diesem Jahr bewohnt werden. Noch kann ich nichts erkennen.

Ansonsten ist der Gang in den Garten immer mit einem breiten Grinsen verbunden, denn die Blumenpracht ist echt kaum zu toppen. Sieht wirklich super aus! Und dann habe ich heute noch erfahren, dass mir mein lieber Nachbar mit den Hühnern und Enten erhalten bleibt. Er behält seinen Garten jetzt doch - wie schön!

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Alles wird schön bunt hier

Am Wochenende war ich schwer fleißig: Neue Stauden verteilt, Gemüsebeete vorbereitet, Aussaat von Zuckerschoten und Sommerblumen und - last but not least - Bau eines Rankgitters für die Zuckerschoten. Weil das in den vergangenen Jahren mit dem Reisig immer nur mäßig praktisch war, habe ich mir überlegt, aus dem Kaninchendraht, den ich noch in der Hütte gehortet habe, ein schickes Rankteil zu basteln. War eigentlich auch nicht schwierig, denn der Draht ließ sich mit meiner Kneifzange ziemlich leicht bearbeiten, aber beim Umbiegen der Endstücke hab ich mir ein paar mal echt fies in die Fingerkuppen gepiekt. Für den Moment tut das nicht wirklich weh, blutet aber wie Sau. Aber am Ende des Tages tuen einem alle Finger weh!

Langsam kommen auch die späteren Frühlingsblumen, wie Tulpen, Hyazinthen, Puschkinien und meine liebe Schachbrettblume. Ja, sie ist wieder da. Ich habe zwar soo viele andere Zwiebeln gesetzt, aber nur an dieser Stelle kommt sie wirklich raus. Dafür aber mit Freundin ;-)

Der Dachs kommt fast jede Nacht und buddelt Regenwürmer aus meinem Rasen. Aber das Süßeste, was ich mit der Wildkamera letztens einfangen konnte, war ein Marder, der offenbar echt Spaß hat im Kleiod. Voll niedlich! Mein Vater meinte, er habe so viel Spaß, weil er bei einem alten 5er BMW den Motorraum leergefressen hat. Das glaube ich aber nicht, meine Tiere sind lieb!

 

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Alles Makro oder was?!

Was für ein ausgfülltes Wochenende! Samstag und Sonntag habe ich einen Fotokurs für Makrofotografie besucht und gleich anschließend mein neu erworbenes Wissen mit dem geliehenen Super-Makro-Objektiv im Kleinod umgesetzt. Tja, schade, jetzt habe ich schon wieder einen neuen Wunsch. Denn das Objektiv hat es mir echt angetan! Voll tolles Teil! Aber leider - wie eigentlich immer in der Fotografie, wenn was echt toll ist - auch ziemlich kostspielig.

Es war ja eigentlich schon spät, und eben deshalb nicht sehr hell, aber trotzdem sind die Bilder echt super geworden, sogar aus der Hand ohne Stativ. Eigentlich bräuchte ich eh ein Minibodenstativ, denn ich krieche eh nur im Dreck rum, wenn ich Blümchen ablichte ;-)

Dann habe ich wieder die Ergebnisse meiner Wildkamera ausgewertet und weiß, welches Tierchen die zig Löcher in meinen Rasen gebuddelt und die Narzissen umgeknickt hat. Denn er wurde auf frischer Tat ertappt, der Dachs. Neben den üblichen Verdächtigen, den Nachbarkatzen, die immer die gleichen Wege gehen, Elstern, Spechten und diversen anderen Vögelchen, waren auch noch ein Marder und der Fuchs da. Ist schon irre, was nachts so los ist ...

 

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Es gibt so Tage, ...

... an denen klappt alles. Und dann gibt es die anderen Tage ...

Heute ist ein anderer Tag! Da ich diese Woche ein paar Rosen käuflich erstanden hatte, die gerne in die Erde wollten, habe ich mir ein Herz gefasst und bin trotz des doch eher bescheidenen Wetters in den Garten gefahren. Ok, der Regenradar hatte schon ein dickes Niederschlagsfeld in Aussicht gestellt, aber als ich ankam, war es sogar noch trocken. Gut, das war dann nicht lange der Fall. Aber die Rosen habe ich mit einigen Stark-Schneeregen-Pausen doch noch verteilt bekommen. Anschließend war ich klatschnass. Sprich, meine Jacke wurde an den Nähten schon undicht. Nicht schlimm, Jacke aus, Sitzheizung an, und dann Heinzung auf volle moppe. Eben vor dem Garten gedreht und zack hing ich fest. Quer auf der Straße mit der Haube im Graben. Die Vorderräder drehten durch. Motor aus, Äste gesucht, noch nasser geworden, weil keine Jacke mehr an, bisschen vorgerollt und nochmal versucht. Tja, was soll ich sagen? Einen halben Meter vor der nächsten Gartenmauer hing ich tiefer im Matsch als vorher. Abenteuer in der Zivilisation! Leider versprach das Wetter auch keine vorbeikommenden Spaziergänger, die mir helfen konnten. Und dann kam mein Retter! Ein Nachbar hörte wohl meine Versuche, aus dem Graben zu gelangen und versuchte mir zu helfen. Nachdem einige Versuche mit Brettern nicht klappten, ging es dann mit dem Verteilen eines Eimers Splitt. Gott sei Dank! Und vor lauter Aufregung habe ich mir dann auch noch nicht mal den Namen geben lassen, Dankbarkeit sieht wirklich anders aus. Vielleicht kann ich mich ja wenigstens mal mit einem Kaffee bei besserem Wetter bedanken?!

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Es riecht nach Früüüühling!

Was für ein tolles Wochenende! Endlich! Samstag war echtes Frühlingswetter, Sonne und blauer Himmel - allerdings war es ganz schön frisch. Aber dagegen hilft ja Kleidung. Insofern hielt mich nichts mehr auf, und ich habe meinen Gartenmarkt-Gutschein mehr als ausgegeben ;-)

Irgendwie war mir das schon klar, als ich eine Staude nach der anderen in meinen Einkaufswagen geladen habe. Aber das alte Erdbeerbeet soll ja im Sommer schick aussehen. Und das geht nicht ohne neue Kräuter. Diverse Thymiane, Katzenminze, Zwergrittersporn, Winterbohnenkraut und Ysop machen jetzt erst einmal den Anfang. Mal sehen, wie sie sich so ausbreiten ...

Daneben habe ich noch zwei Disteln, je zwei normale und Präriemalven und ein paar Hornveilchen, Nelken, Bellis und Stiefmütterchen mitgebracht, damit es noch bunter wird im Vorfrühlingskleinod. Die Blümchen waren in erster Linie für das undichte Wasserfass. Bevor ich mich nur ärgere, dass es immer wieder Wasser verliert, bepflanze ich es doch lieber. Und mit dem kleinen Weidenkätzchen sieht es echt süß aus.

Das neue Kräuterbeet sieht noch ein bisschen komisch aus mit den einzelnen Fleckchen. Aber das geht ja meistens schneller als man denkt. In die Lücken wollte ich ein paar Einjährige pflanzen.

Gestern wurde meine Arbeit dann jäh durch einen überraschenden Besuch meiner Freundin unterbrochen. Was war das schön, quatschend in der warmen Sonne zu sitzen. Heute habe ich dann das Kräuterbeet mit 25 kg Sand abgemagert, damit die Kräuter sich auch wohlfühlen und dann alles eingebuddelt. Die Disteln kamen ins Queerbeet, damit sich die Vögel des Jahres - Stieglitze mal bei mir sehen lassen.

Ansonsten hatte ich vogeltechnisch ne Menge Besuch. Meisen aller Art gaben sich ein Stelldichein am Futterspender. Unten haben diverse andere Piepmätze geschaut, was so runtergefallen ist., unter anderem das Rotkehlchen, ein Grünfink und ein Zaunkönig. Am meisten habe ich mich aber über die Haubenmeisen gefreut. Die waren heute sogar zu zweit da!

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Unverhofft kommt oft

Eigentlich dachte ich, dass es den ganzen Tag regnet. So jedenfalls war es angesagt. Aber ein Segen liegen die Wettermäns dieser Welt ja oft falsch, und so hatte ich ein paar schöne Stündchen im Kleinod. Jetzt sieht es schon richtig nach Frühling aus. Die Krokusse blühen, die anderen Frühlingsblumen kommen überall aus dem Boden, die Wiese wird langsam grün und bekommt immer mehr Gänseblümchen und die Vögel sind auch schon ganz jeck.

Ein untrügliches Zeichen für Frühling ist aber, dass die Froggies sich wieder im Teich niedergelassen haben. Mindestens drei sind schon da. Leider verliert der Teich Wasser, und ich weiß überhaupt nicht wo. Den Froggies scheint es egal zu sein. Deshalb warte ich ab, bis sie mit Laichen fertig sind und werde mich dann mal auf die Suche machen. Vielleicht packe ich auch einfach eine Lage Teichfolie auf die bestehende. Mal sehen. Ein Großteil des Wassers bleibt ja. Aber der Wasserspiegel fällt schon so um 5-7 cm. Blöd!

Weil es so warm und trocken war, habe ich mal angefangen, die Beete aufzuräumen. Da liegt jede Menge Laub drauf, und das Unkraut macht sich auch schon breit. Das nächste Mal bekommen sie ne Ladung Kompost. Dann geht's an's Pfllanzen. Denn im ehemaligen Erdbeerbeet soll ja ein neues Kräuterbeet entstehen. Das eigentliche Kräuterbeet ist ja leider vom Oregano okkupiert worden. Mal schauen, wie breit er sich dieses Jahr macht ...

Mit meiner Wildkamera bin ich gar nicht so richtig glücklich. Die macht was sie will, aber leider nicht das, was sie soll. Und die Batterien, die angeblich ein halbes Jahr halten sollten, sind auch schon fast leer. Aber immerhin hat sie Anfang des Monats ein schickes Nachtbild von einem Fuchs gemacht.

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Neues von der Wildkamera ...

So richtig super klappt das mit der Kamera noch nicht. Die Standortwahl ist nämlich gar nicht so einfach. Entweder ist der Bereich insgesamt zu nah und dann beim Nightshot zu hell oder es sind zu viele Äste im Weg ... Ich arbeite dran. Dieses Mal haben sich dann auch die Einstellungen zurückgesetzt. Eigentlich wollte ich nämlich immer zwei Bilder und einen Film haben. Das hat die Gute aber vollends ignoriert und doch wieder nur ein Bild gemacht. Deshalb ist das nächtliche Treiben weitgehend leer geblieben. Aber der Dachs war wieder da. Das ist wohl eindeutig am weißen Halsfleck zu erkennen. Ich habe jetzt auch endlich das Loch entdeckt, das durchaus auch Wildschweine durchließe, und es mit ein bisschen Astzeugs zugestopft.

Süß sind die Nahaufnahmen vom Eichhörnchen, der Kohlmeise und dem Specht. Das Eichhorn sieht aus, als wollle es auch mal auf's Foto ...

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Party all night!

Ich wusste es ja schon immer: Wenn ich nicht da bin, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Ok, das war klar - leider! Aber dass sonst noch der Bär steppt, das war mir so nicht klar. Aber dafür habe ich ja jetzt meine neue Wildkamera. Die fängt auch Besucher ein, mit denen ich echt nicht gerechnet habe. Heute hatte ich eine Wechsel-SD-Karte dabei, damit ich mal auswerten konnte, was die Kamera denn so abgelichtet hat. Ich muss an der Positionierung noch arbeiten. Denn vor einer Vogelfutterstelle ist es natürlich ein bisschen unclever. Die Flieger lösen zwar den Sensor aus, sind aber so schnell wieder weg, dass das Bild dann leider leer ist. Aber das wird noch ...

Na jedenfalls war ich echt überrascht, denn außer einem Marder, mit dem ich wohl schon gerechnet hatte, war ein Dachs! im Garten. Voll cool! Mit so einem Riesenteil habe ich echt nicht gerechnet. Mal schauen, was sonst noch so kommt ...

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Stunde der Wintervögel

Gestern habe ich schon die Futterstellen vorbereitet, damit meine gefiederten Freunde auch wissen, dass der Tisch gedeckt ist, wenn ich sie zähle. Jedes Jahr veranstaltet der NABU die Stunde der Wintervögel, um zu eruieren, welche Arten sich wie entwickeln. Für so Piepmatz-Stalker wie mich ein klares Date im Kalender!

Und ich wurde auch nicht enttäuscht! Bis auf Haubenmeise und Spatzen, die schon einmal da waren, war alles vertreten. Und zu meiner ganz besonderen Freude kam auch noch ein Trupp Schwanzmeisen vorbei. Die sind ja sowas von niedlich!

Natürlich habe ich auch fleißig fotografiert. Anbei die Ergebnisse:

Eichelhäher 1
Blaumeise 5
Rotkehlchen 1
Kleiber 1
Kohlmeise 6
Amsel 1
Buchfink 2
Bussard 1
Sumpfmeise 1
Schwanzmeise 5
Elster 1
Ringeltaube 1
Grünling 1

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Himbeeren im Winter ...

Der Winter war bislang ja echt mehr ein Frühling: Die Zierkirschen, Schneeglöckchen und Krokusse blühen schon, der Mohn und die Rosen blühen noch und mein Vogelfutter fängt an zu wachsen ...

Auch wenn der Dezember der wärmste ever war, wird es jetzt doch endlich auch mal kalt. Frost ist das zwar noch nicht, aber immerhin passen die Temperaturen schon einmal zur Jahreszeit. Das Krasseste, was mein Garten so hergibt, sind die Himbeeren, die immer noch an ihren kahlen Ruten wachsen. Das sieht schon ein bisschen strange aus.

Ansonsten ist alles jahreszeitlich in der Ruhephase - mit Ausnahme des Unkrauts und des Holunders, denn der treibt schon aus. Ok, der Rasen wächst auch so vor sich hin, und mit ihm die Gänseblümchen. Also eigentlich isses eher nicht so ruhig. Auch die Igel sind offenbar noch aktiv unterwegs. Denn überall im Rasen finde ich ihre typischen kegelförmigen Löcher, die sie zurücklassen, wenn sie nach Würmern und Insekten graben. Schade, dass mein Weihnachtsgeschenk - eine Wildkamera - wieder den Weg retour gehen musste, denn dann hätte ich endlich rausfinden können, ob es wirklich Igel sind, die da in den Rasen bohren ;-) Jetzt warte ich auf ein neues Exemplar mit einem funktionierenden Hauptsensor. Kommt Zeit, kommt Gewissheit.

Ach, aber endlich habe ich eine neue Spezies auf den Sensor bekommen: eine total süße Haubenmeise. Die kommt jetzt auch immer an die Futterstellen. Heute waren sogar Schwanzmeisen da. Leider hat Leihhund Felix aber seinen Job als Wachhund wahrgenommen und sie nicht reingelassen ;-)

Mein nächstes Projekt habe ich auch schon ausgemacht. Ein Steinhaufen. Den habe ich beim Spaziergang mit dem Hundi in einem benachbarten Garten gesehen. Finde ich supi für Eidechsen, Blindschleichen etc. Heute habe ich angefangen: zwei Steine habe ich schon gesammelt. Kann sich also nur noch um Jahre handeln ...

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Professionelle Hilfe beim Baumschnitt

Seit ich den Garten vor viereinhalb Jahren übernommen hatte, habe ich mehr so laienmäßig an den Obstbäumen rumgeschnippelt. Ok, ich habe die ganzen schlauen Gartenzeitschriften, aber wenn man dann vor so einem Baum steht, sieht das natürlich gaaanz anders aus als auf diesen Zeichnungen ...  Deshalb habe ich sicherlich auch manchen Baum verschlimmbessert.  Aber jetzt war ein professioneller Baumkletterer mitsamt Equipment im Kleinod und hat versucht zu retten, was noch zu retten ist. Und ich bin von dem Resultat sehr begeistert. Die Blaumeise war ein bisschen skeptisch, ich konnte sie aber mit Sonnenblumenkernen von der neuen kompakteren Wuchsform des Apfelbaums überzeugen.

Insgesamt sind fünf Bäume frisiert worden: zwei Apfel, eine Süßkirsche, eine Sauerkirsche und eine Zwetschge.

 

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Planänderung

Gar nicht mal so schlecht, dass der Wetterbericht - zumindest für unsere Region - falsch lag. Eigentlich wollte ich bei angesagtem Regenwetter mit Sturmböen zuhause aufräumen und ausmisten. Aber dann war es plötzlich sonnig und da Flexibilität mein zweiter Vorname ist, ging es zackig ins Kleinod.

Ich hatte zwar schon damit gerechnet, aber wenn es dann tatsächlich passiert ist, bin ich trotzdem immer sauer: Wildschweinbesuch! Aber ich habe zumindest eine Stelle ausfindig machen können, die die Schwarzkittel als Eingang benutzen. Denn ihre doch recht ruppige Art, mit Dingen, die ihnen im Weg liegen, umzugehen, hat den Sherlok in mir geweckt. Sie sind DURCH den Pflanztisch gekommen. Unter das Gartenhausfundament und dann durch den Pflanztisch. Dabei haben sie nämlich eine Obstkiste zerlegt, die darin stand. Ok, Jungs, Ihr wollt es ja nicht anders. Jetzt habe ich von der großen Rose lange Zweige abgeschnitten und genau vor den Eingang gesteckt. Dazu noch andere Zweige, Brombeeren und was mir sonst noch untergekommen ist. Zuletzt habe ich alle Töpfe, die noch in meiner Hütte rumgammelten in den Pflanztisch und unter das Fundament geklemmt. Ich hoffe, das hält sie ab. Wenn nicht, muss ich das Teil zunageln.

Der Wildschweinbesuch bestätigt mich aber in meinem Wunsch, mir eine Wildkamera zuzulegen, damit ich mal checken kann, was so rumkräucht und -fleucht in meinem Garten. Ich weiß nicht, ob ich noch bis Weihnachten warten kann ... Vielleicht muss ich die Bescherung etwas vorverlegen ...

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Weil's so schön ist ...

... noch ein paar Bilder von heute Nachmittag. Was für ein toller Herbst!

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Besuch von einer Glückskatze

Na endlich! Ich dachte schon, das wird wieder genau so wie letztes Wochenende ... Denn gestern kam die Sonne - zumindest in Bonn - leider nicht hinter den Wolker hervor. Der Hochnebel verzog sich quasi erst, als es dunkel wurde - toll! Aber heute war es dafür um so schöner. Den ganzen Tag blauer Himmel und Sonne.

Das hat auch den Piepmätzen gefallen. Die kamen heute zuhauf im Kleinod vorbei. Und deshalb habe ich gar nicht so viel gemacht. Bisschen Laub gekehrt, bisschen Äste geschnippelt, noch ein paar Nachzügler-Blumenzwiebeln eingepflanzt und Piemätze gestalkt. Meine kleine Rotkehle wird immer zutraulicher. Ich kann jetzt schon locker bis zu drei Meter an sie herankommen, ohne dass sie wegfliegt.

Als ich so faul in der Sonne saß und meinen Blick schweifen ließ, blieb der an einem felligen Kopf in meinem Staudenbeet hängen. Da saß ganz gemütlich eine dreifarbige Katze und sonnte sich. Voll gechillt. Sie sah eigentlich auch nicht so aus, als habe sie es auf die Vögel abgesehen. Dafür war sie viel zu entspannt. Als ich aber näher kam, haute sie direkt ab. Später habe ich sie noch einmal hinter meinem Kompost gesehen und als sie sich wiederum schnell verdrücken wollte, hat sie mich auf ein fettes Loch in meiner hochprofessionell zusammengebastelten Barriere zum wilden Grundstück hingewiesen. Denn eigentlich hätte sie da nicht so schnell durchhuschen dürfen. Gut, dass ich das vor den nächsten Wildschweinen gesehen habe. So habe ich kurzerhand noch ein paar Apfelbaumäste abgeschnitten und das Loch abgedichtet.

Dann habe ich mir noch die Welt vom Dach aus angeschaut. Ziemlich coole Perspektive am späten Nachmittag, wenn die Sonne so tief steht ...

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Hör mal, wer da hämmert ...

Da ist der goldene Oktober! Leider fällt er in diesem Jahr auf einen Montag, aber ich bin ja flexibel. Deshalb habe ich relativ früh den Griffel fallen lassen und bin quasi mit dem einsetzenden Feierabendverkehr ins Kleinod gejückelt.

Ich hatte mir ja gewünscht, nochmal den Stieglitz zu entdecken, der neulich da war. Gehört habe ich auch welche, aber sie haben sich gut versteckt. Dafür hat mein treues Rotkehlchen mich wieder mit seiner Anwesenheit beglückt. Und ein schickes Liedchen hat es mir auch geträllert.

Und wo ich gerade die Eiche hinter der Hütte nach güldenem Laub absuchte, sah ich ihn: den Hammer ohne Pressluft - meinen Buntspecht. Totes Holz gibt es ja mehr als genug in den alten Pflaumenbäumen. Das findet er ja ziemlich unwiderstehlich! Und weil er so in Rage war, hat er mich nicht bemerkt. Sonst sind Spechte ja megascheu. Und deshalb hier schicke Spechtbilder in der Abendsonne.

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Ich glaub' ich hab Winter ...

Oh je! Es ist auf Schlag Winter! Mal davon abgesehen, dass mein Lieblingswettermän fälschlicherweise die ganze Woche behauptet hat, es würde ein goldenes Oktoberwochenende, wird es jetzt ja schon kurz nach Mittag wieder dunkel. Mit dem goldenen Oktober lag Herr Brandt ja brandheiß daneben! Ok, die Bäume sind gelb und orange. Das wären sie aber sohl auch im Regen. Und viel fehlte nicht, genieselt hatte ich heute zeitweise. Na jedenfalls war es grau in grau. Gestern ist nur mal nachmittags ganz kurz die Sonne rausgekommen. Beweisfotos siehe unten. Heute sind dann auch noch die Kraniche über das Kleinod gen Süden geflogen - na wenn das mal kein Zeichen ist!

Deshalb bin ich so ein bisschen lustlos im Garten rumgewandert, habe hier und da die Piepmätze fotografiert und ein bisschen Himbeeren geschnippelt. Gar nicht so einfach, wenn man das richtig machen will. Ich habe ja Sommer- und Herbsthimbeeren. Sommerhimbeeren, die getragen haben, sind eh vertrocknet. Aber zwischen den anderen beiden zu unterscheiden, wenn sie nicht getragen haben, das ist schon eher schwierig. Ich lasse jetzt alle, von denen ich meine, dass sie nächstes Jahr noch mal rankönnten, ein Stämmchen stehen und schnippel die Spitze ab, das habe ich letztes Jahr auch gemacht, und es hat ganz gut funktioniert.

Dann habe ich mal die riesige Zitronenmelisse geteilt und einen Teil vor den Kompost gepflanzt. Vor dem Zäunchen, wo sie volle moppe in den Rasen gewachsen war, habe ich ein paar Vergissmeinnicht und Erdbeeren (richtige und wilde), meine neue Wunderwaffe für Beet- und Gehölzränder gepflanzt. Das sieht bestimmt nett aus im Frühling!

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Herbstparty!

Jetzt war es doch noch ganz schön, obwohl der Wetterbericht ja mehr als bescheiden ausfiel. Aber am frühen Nachmittag schien sogar richtig lange die Sonne. Diese hat meine lila Riesendahlie endlich bewegt, mal ihre Blüten zu öffnen. Ich warte ja schon eine geraume Zeit darauf.

Arbeit gibt es ja im Herbst reichlich. Laub aufharken, Büsche, Bäume und Sträucher schneiden, Umpflanzen - langweilig ist es jedenfalls nicht. Die Vergissmeinnicht haben sich dieses Jahr verstärkt im Bauerngarten breitgemacht. Da sind sie aber eher im Weg. Deshalb habe ich sie jetzt mal zwischen die Erdbeeren an den Gehölzrändern gepflanzt. Das sieht im Frühjahr bestimmt ganz süß aus.

Und dann habe ich auch im Garten - endlich - mit der Fütterung begonnen. Und die Süßen ließen auch nicht lange auf sich warten. Nachmittags war Party! Sogar Spatzen waren heute da. Die sehe ich sonst ja eher selten. Stammgast ist ja schon seit ein paar Wochen mein Rotkehlchen. Das ist so neugierig und kommentiert alles, was ich so treibe.

Ich konnte es nicht abwarten, bis der Hasel neben der Hütte sein Laub abwirft, deshalb habe ich ihn heute gestutzt und die Blätter von den langen Trieben selbst abgestreift. Jetzt sind sie zu zwei neuen Haselzäunchen verbastelt und sehen auch nackig ziemlich schick aus.

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Zwiebeljäger!

Letzte Woche habe ich schon angefangen, die Holunderbäume hinter der Hütte vom Dach aus abzuschnippeln. Dabei fiel jede Menge Material für Kränze an. Mit den wilden Waldreben, die da überall reingewachsen waren, kann man nämlich super Kränze binden. Sieht aus, als wäre es Wein - ist nur halt nicht ganz so edel ;-)

Drei neue Kränze habe ich im Garten verteilt. Zwei davon wurden auch schön mit Moos und Hagebutten bzw. Pfaffenhütchen geschmückt.

Leider, leider ist jetzt offenbar meine Benjeshecke nicht mehr dicht. Es waren nämlich jetzt schon mehrere Male Tiere im Garten, die meine Blumenzwiebeln ausgraben haben. Ich tippe auf Wildschweine - Drecksviecher! Und nein, sie haben natürlich nicht die billigen Krokusse oder Narzissen gefressen, sondern die Schneeglöckchen und Schachbrettblumen. Hoffentlich liegen ihnen letztere schwer im Magen, denn eigentlich sind alle Teile dieser Blumen giftig! Natürlich fahnde ich seitdem immer nach Lücken, kann aber nicht wirklich große Löcher entdecken. MIST!

Heute war es nachmittags wieder ziemlich schön, sodass ich dem Herbstlaub mit dem Rasenmäher auf die Pelle gerückt bin. Danach sieht es immer so schön grün aus. Aber es dauert nicht lange, da flattern schon wieder neue Blätter auf die Wiese. Und das wird auch noch ne ganze Weile so weiter gehen. Die Tauben machen weiter Party in der Eiche hinter meinem Garten und flattern wie wild dort rum.

Ansonsten merkt man, dass es auf den Winter zu geht, denn die kleine Rotkehle kommt wieder aus ihrem Versteck. Neugierig turnte sie immer in meiner Nähe rum und piepse ganz fröhlich!

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Alles voller Frösche!

Eigentlich gibt es gar nicht soo viel Neues zu berichten. Nachdem ich letzte Woche noch einmal bei den Blumenzwiebeln zugeschlagen habe (460 Stk. mussten in die Erde), war am Wochenende natürlich nochmal Buddeln angesagt. Weil es aber sooo schön sonnig war, musste ich mich auch hin und wieder in den Liegestuhl verkrümeln und ein bisschen Wärme tanken für den fiesen Winter. Den ganzen Tag kam eine kleine Kohlmeise zum Vogelhäuschen und hat sich die Sonnenblumenkerne gemopst, die ich dort deponiert habe. Offenbar haben die Vögel im Garten noch kein größeres Interesse an den Kernen. Bei mir zuhause wären sie im Nullkommanix weg gewesen. Da hält eine Vogelhäuschenfüllung ja gerade einen Tag.

Das Erdbeerbeet ist jetzt weg. Alle Pflanzen habe ich im Garten an Gehölzrändern verteilt. Bin mal gespannt, ob das so klappt. Aber die letzte Woche gepflanzten Erdbeeren sahen gut aus. Es hatte ja auch mehr als genug geregnet ...

In sämtlichen Ecken, in denen ich entweder Erdbeeren oder Blumenzwiebeln verteilt habe, saßen Grasfrösche rum. Am süßesten war die Kombi am kleinen Teich. Den einen großen Frosch habe ich dort hingetragen. Und dann saß am Rand noch ein Miniexemplar - voll süß!

Meine Frühlingswiese wird - glaube ich - der Knaller. Ich habe jetzt so viele Mininarzissen, Puschkinien, Traubenhyazinthen und Krokusse verteilt, dass es hoffentlich ziemlich bunt wird. Ich freue mich jetzt schon wieder auf's Frühjahr!

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Schnippeln, pflanzen und basteln

In der letzten Zeit habe ich es ja überhaupt nicht mehr in der Woche geschafft, mal in den Garten zu fahren. Dementsprechend habe ich auch nicht viel getan. Aber dieses Wochenende ging schon Freitag los, weil ich früh Feierabend machen konnte, und dann erst einmal den Rasen gemäht habe. Dann sieht ja schon mal alles viel ordentlicher aus. 

Was ich mir ja schon länger vorgenommen hatte, war das Erdbeerbeet aufzulösen. Irgendwie tragen die bei mir nicht. Die, die sich überall von selber pflanzen, machen tollere Erdbeeren. Vielleicht liegt es daran, dass da ja jahrelang ein Erdbeerbeet war, bevor ich den Kräuter- und Bauerngarten angelegt habe. Erdbeeren sind ja ziemlich pimperlich. Deshalb habe ich die Pflanzen jetzt überall im Garten an Gehölzunterpflanzung und am Rand verteilt. Da stören sie nicht, kriegen zum Teil mehr Sonne und stehen auf Boden, wo vorher noch keine Erdbeere war. Ich werde ja nächstes Jahr feststellen, ob das eine gute Idee war.

Das Erdbeerbeet soll dann wieder ein reiner Kräutergarten werden. Der linke Teil wurde ja quasi vom Oregano okkupiert.

Was mir schon ewig auf den Geist geht, ist, dass die Bäume vom Nachbargarten total in meinen Garten wachsen und alles schattieren. Problem ist nur, dass ich da nicht richtig drankomme. Deshalb habe ich nochmal diese ellenlange Astschere rausgekramt, die ich mir letztes Jahr gekauft habe. Für den Apfelbaum war sie ja eher supoptimal, aber hier machte sie einen ganz guten Job. Dabei musste ich auch meterlange wilde Waldrebe abschneiden. Daraus habe ich dann direkt mal zwei Kränze gebastelt. Sieht ein bisschen aus, als wären es Weinranken.

Als ich mich zwischendurch mal auf die Terrasse gesetzt habe, konnte ich ein Taubenschwänzchen am Sommerflieder beobachten. Voll toll! Aber leider war ich mit dem Fotoapparat zu langsam, als ich es endlich mal fokussiert hatte, war es weg. Das Bild ist Voll-Müll - schade eigentlich! Dafür waren wieder jede Menge Schmetterlinge im Garten. Und heute kam eine Weidenmeise vorbei, die an den Wildblumensamen rumgeknabbert hat. Endlich mal. Ich dachte ja immer, dass sei ein Gerücht, dass die Vögel die Samen fressen, weil ich noch nie einen gesehen habe.

Im Teich sind immer noch Froggies. Mindestens zwei. Einer ist voll cool, der andere eher schissig. Sobald ich komme, hopst er ins Wasser oder taucht ab. Aber den coolen konnte ich gut ablichten. Der taucht noch nicht einmal ab, wenn ich ihm die Kamera direkt vor die Nase halte.

Die ganzen Tage ist immer ein Wahnsinns-Geflatter in der Eiche hinter meinem Grundstück gewesen. Ringeltauben essen Eicheln. Ich hätte ja gedacht, dass die viel zu groß sind für Tauben, aber offenbar sind sie ganz scharf drauf. Und weil sie ja eher etwas fett sind, verlieren sie bei ihrem gierigen Gekletter schon mal das Gleichgewicht und flattern gegen die Blätter. Wenn das die anderen erschreckt, ist erst mal Aufbruch angesagt und es wird eine Runde über meinem Garten gedreht.

Außderdem habe ich wieder hunderte Blumenzwiebeln verbuddelt - vor allem Krokusse. Ich finde ich sooo schön, im Februar schon ein bisschen Frühling zu haben. In den letzten zwei Jahren waren die ja echt früh dran. Dann ist der Winter doch schon eigentlich vorbei. Ich finde ja eine Krokuswiese so toll. Oben habe ich das ja schon. Den habe ich noch ein bisschen ausgedehnt, und unten auch angefangen. Irgendwann kann man wahrscheinlich im Frühjahr nicht mehr treten vor lauter Blümchen. Daneben sind aber auch Tulpen, Narzissen, Blausternchen und Allium versenkt worden. Und ich bin bestimmt noch nicht durch ;-)

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Der September ist der Mai des Herbstes

Gar nicht viel Zeit gehabt, diese Woche! Um nicht zu sagen, gar keine Zeit. Aber heute hatte das Wetter doch bessere Laune als versprochen und ließ sogar mal die Sonne durchblitzen. Ich könnte wahrscheinlich die ganze Woche schnippeln und Blätter aufheben, wäre aber am Ende doch nicht fertig. Die Brombeeren von nebenan haben offenbar den Turbo angeworfen. Unglaublich in welch affenartiger Geschwindigkeit die rüberwachsen. Leider werden sie immer höher, sodass sie auch ganz schön schattige Plätzchen verursachen. Schatten habe ich ja eh mehr als genug, deshalb habe ich schon mal angefangen, sie mit der Gartenschere ein bisschen einzudämmen.

Äpfel habe ich auch wieder jede Menge aufgehoben. Bald kann der Rest vom Baum geholt werden. Sie sehen schon echt lecker aus! Die Himbeeren geben auf ihre letzten Tage nochmal alles. Wahnsinn, wieviele ich insgesamt dieses Jahr geerntet habe.

Viele meiner Blumen setzen nochmal zur zweiten Blüte an: Clematis, Rosen und auch der Ranunkelstrauch. Der hat ja wirklich was von Frühjahr. Aber zusammen mit den Sonnenblumen wird halt doch September draus!

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Das letzte Sommerwochenende ...

... das sagen zumindest die Metereologen. Denn übermorgen ist es mit dem Sommer aus Wetterfrosch-Sicht vorbei. Ich glaube ja, dass es noch ein bisschen schön bleibt!

Das Wochenende war auf jeden Fall der Knaller! Sonne satt und richtig heiß. Samstag haben wir gegrillt. Und weil es auf der Terrasse immer so sonnig ist, habe ich ganz Gartenzeitschrift-Hochglanz-Sommerfest den Tisch unter die Apfelbäume in den Schatten gestellt und mit Wimpeln und Laternen dekoriert. Sah richtig hübsch aus. Und lecker war's!

Heute hab ich dann mal wieder richtig Hand angelegt. Die Gräser unten an der Wiese waren alle braun geworden. Das sieht dann ja eher gammelig aus. Deshalb habe ich ihnen heute mal einen schicken Schnitt verpasst, damit sie bis zum Herbst noch ein bissche grün austreiben und nett aussehen. Außerdem habe ich das neue Fass in Betrieb genommen. Das habe ich ja neulich im Sommerschlussverkauf geschossen. Erst war es noch ganz wackelig und total undicht. Nachdem es aber fast eine Woche in der Regentonne rumgeschwommen war, hatte es sich ausgedehnt und ist nun total dicht. Sieht richtig klasse aus. Pflanzen konnte ich direkt aus dem unteren Teich importieren. Der war mittlerweile so zugewachsen, dass fast kein Platz mehr für Wasser da war.

Ansonsten habe ich zwei echt schicke Besucher abgelichtet: eine echt ausgefallene Raupe und eine rote Libelle. Sie poste wirklich nett. Zwischendurch hat sie sogar den Kopf gedreht. Außerdem war das Meisennest dran. Dach wurde mit Kirschlorbeerblättern neu gedeckt und dann der Innenraum gesäubert. Leider waren drei tote Küken darin. Mir blutete das Herz!

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Sommerpause beendet - es hat sich ausgezünselt!

Im Sommer kommt der Garten bei mir immer ein bisschen zu kurz. Urlaub ist halt angesagt. Aber ich hatte ziemliches Glück, denn die erste Woche hat es viel geregnet, sodass nix vertrocknen konnte. In der zweiten Woche hat dann der liebe Markus die Gartenfee gegeben. Vielen Dank nochmal!

Wenn man die ganzen runtergeplumpsten Äpfel erst einmal beseitigt hat und den Rasenmäher angeworfen hat, sieht es schon direkt viel ordentlicher aus. Obwohl alles ziemlich gewuchert ist, vor allem das, was man eh zuviel hat: Brombeeren. Ich glaube, dass die mich schon komplett dornröschenmäßig zugewachsen hätten, wenn ich nicht immer die Schere schwingen würde.

Ansonsten bin ich leider Opfer der zweiten Garde von Buchsbaumzünsler-Drecksraupen geworden. Die beiden kleinen Buchskugeln am Eingang des Kräutergartens haben leider das Zeitliche gesegnet. Wobei man den einen vielleicht noch hätte retten können. Er kriegt jetzt noch ne Chance neben dem Kompost. Aber der linke ist gehimmelt. Tja, was soll langes Lamentieren. Nützt ja nix. Also habe ich mir einen Ersatz beschafft: Euonymus whatever - die genaue Bezeichnung habe ich mir nicht gemerkt. Aber ich habe mit den kleinen Spindelsträuchern ja schon gute Erfahrung als Buchsersatz gemacht. Sehr pflegeleicht und günstig. Eigentlich finde ich sie ziemlich süß, mit ihren panaschierten Blättern. Buchs sieht zwar eleganter und irgendwie auch passender aus, aber ich will nicht spritzen und der Zünsler steht nächsten Frühjahr bestimmt wieder auf der Matte. Leider hatte er auch meinen großen Buchs an der Terrasse unter. Der sieht in Teilen auch nicht richtig gut aus. Ihn lasse ich aber noch einmal stehen.

In meinem Teich treibt sich neben diversen Libellenlarven auch immer noch ein kleiner Frosch rum. Ich glaube, dass er Pool-mäßig zwischen dem schön schlammigen oberen Teich und dem total mit Wasserminze und Teichmummel zugewachsenem unteren Tümpel hin- und herwechselt. Das Eichhorn hat seinem Namen endlich Ehre erwiesen und wirklich Eicheln gefressen, nicht wie sonst immer Kirschen, Meisenknödel oder Nüsse.

Neben den Spindelsträuchern habe ich dann auch noch ein paar winterharte Chrysanthemen in das Schattenbeet gesetzt, damit es nicht ganz so leer ist, nachdem die Lilien fertig sind mit Blühen, Außerdem gibt es neuen Salat: Eisberg- und Endiviensalat. Die Hoppels können sich freuen!

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In meinem nächsten Leben werde ich Gehölzfriseur!

Stabile Wetterlage geht anders! Am Samstag noch bestes Hochsommerwetter, Sonntag grau in grau mit Niesel und heute richtig fette Schauer. Natürlich auch, als ich gerade da war, um die Blümchen einzupflanzen, die ich letzte Woche geshopt hatte. Geht in dem feuchten Boden allerdings Welten besser als in dem brettharten Lehm, wenn es nicht regnet. Meine Tonnen konnten den Regen auch gut gebrauchen. Die Zucchinis schwächeln bei der Hitze und Trockenheit jedes Mal, wenn ich komme. Das ist auch nicht wirklich gut für den Fruchtansatz.

Im Moment steht der Schmetterlingsflieder in voller Blüte und deshalb flattert es bei schönem Wetter nur so in meinem Garten. Samstag habe ich dann auch endlich mal meinen Lieblingsschmetterling, ein Tagpfauenauge, vor die Linse gekiegt. Er landete wie bestellt auf der bei dem heißen Sonnenwetter nur sage und schreibe 3 Stunden blühenden Blüte der blauen Lampionblume. Ein Traum!

Heute habe ich dann mal das feuchte Wetter genutzt und meine Büsche vor der Hütte wieder in Fasson geschnippelt. Jetzt sehen sie wieder hübsch aus, und vor allem kann ich jetzt auch wieder von der Terrasse in den Garten schauen. Das war ja vorher nicht mehr drin. Sie sind richtig schön rund geworden - ich könnte in meinem nächsten Leben Gehölz-Friseur werden ...

Die Froggies bleiben wieder alle bei mir. Entweder sie hocken in einem der Teiche oder sie tummeln sich im Schatten hinter der Hütte. Wenn ich mal Wasser aus dem Tank hole, hoppelt es nur so in der Botanik - sehr süß!

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Abkühlung mit Folgen ...

Was war das für eine Affenhitze, die letzten Tage. Jeden Abend, wenn ich in den Garten kam, begrüßten mich meine schlappen Hortensien. Und auch der Wein und der Knöterich bekommen schon gelbe Blätter. Aber das war's dann auch schon. Alles andere hat sich gut gehalten und blüht, als gäbe es kein morgen. Sehr schön!

Endlich habe meine arg gebeutelten Lilien angefangen zu blühen. Das sieht wirklich toll aus! Die Fliege, die auch schon so gerne auf der Knospe saß, weicht immer noch nicht von ihrer Seite. Offenbar mögen grün glitzernde Fliegen Lilien ...

Die Zucchinis blühen schon fleißig vor sich hin. Leider sind die grünen langen dabei nicht sonderlich produktiv. Denn erst einmal blühten nur männliche Blüten. Da wird ja nix draus. Bei den kleinen gelben Ufo-Zuccinis sieht man schon einige Fruchtansätze. Daneben wohnen meine kleinen Balkontomaten, die auch schon klitzekleine grüne Tomätchen angesetzt haben. Und an der Mauer wächst die Ananasbeere und produziert fleißig kleine Ballons, in denen dann die - hoffentlich leckeren - Beeren heranreifen. Die hübschen Verwandten, die blaue Lampionblume, habe ich ja im ganzen Garten verteilt. Die blühen schon sehr fleißig und haben ne Menge Lampions produziert. Und schließlich habe ich von der Frau meines Kollegen noch Ablegen von der orangen Lampionblume bekommen. Die habe ich auch verteilt, und sie gehen sehr gut an. Offenbar ein sehr widerstandsfähiges Kraut.

Die Johannisbeeren sind mittlerweile fertig. Die weißen und einen schwarzen Busch habe ich schon geerntet. Aus den schwarzen Beeren wollte ich mal Likörchen zaubern. Mal schauen, wie das so klappt. Himbeeren habe ich ja alle zwei Tage so viele, dass ich von meinem Prinzip, so leckere Früchte lieber direkt zu essen, abgewichen bin und drei Gläser Himbeermarmelade gekocht habe. Den Salat bekommen die Bunnies, Vögel und der Hamster. Ich habe zwar auch einen Smoothie damit gemacht, aber ich finde, dass man das Grün durchschmeckt, dann esse ich den Salat doch lieber als Salat.

Nachdem es dann heute auch wieder weit über 30°C waren, hat es nachmittags kurz, aber richtig heftig gewittert. Erst stürmte es, dann fing es an zu regnen und dann hat es wieder Golfbälle gehagelt. Ich hatte so Angst um mein Auto!

Als ich dann nach Hause kam, stand die halbe Nachbarschaft auf der Straße, weil ein Baum vor unserem Haus umgekippt war. Offenbar war er ein Meter vor dem Auto des einen Nachbarn, vom Dixiklo der Bauarbeiter aufgehalten worden. Was ein Glück!

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So ein Glück - der Rechner ist wieder ok!!

So ein Glück! Zwei Wochen war ich jetzt ohne. Da fühlt man sich ja völlig unvollständig ...

In der Zwischenzeit wurde das Kleinod wieder mal auf Vordermann gebracht, weil ja der zweite Termin der Offenen Gartenpforte anstand. Am 14. Juni - wieder ein Wochenende mit schlechter Wetterprognose und Hammerwetter - habe ich dann zum zweiten Mal in diesem Jahr Besucher in meinem Garten begrüßen können. Dieses Mal hatte ich Holunderblütensirup im Angebot. Es waren nicht ganz so viele Menschen da wie im Mai, aber dafür blieben sie häufig länger und setzten sich auch mal ein bisschen hin, um die Natur um sie rum zu genießen. Viele nette Gespräche und ganz unterschiedliche Menschen haben den Nachmittag doch ziemlich kurzweilig gemacht.

Und seitdem habe ich regelmäßigen Besuch von irgendeinem Viech, das permanent auf meinen Rasen kackt. Da die Exkremente ziemlich unterschiedlich aussehen, schließe ich auf ein Tier, das eine abwechslungreiche Ernährung hat und überdies Spaß daran, meine Lilien, Margeriten und den Fingerhut plattzuliegen sowie meine Tellerhortensie zu zerrupfen. Ich bin nicht sicher, was es ist, schwanke aber zwischen Waschbär und Marder. Beides ziemlich gute Kletterer, die ein- und ausgehen können, wie sie wollen. Blöd!

Was sich außerdem im Moment auch supergerne im Kirschbaum aufhält, das sind Eichhörnchen. Die lieben Kirschen, aber nein, nicht die Wild- oder Sauerkirschen, dicke, fette Süßkirschen müssen es sein. Da ich an die oberen eh nicht drankomme, gönne ich sie ihnen und bin zufrieden mit den ca. 2-3 kg, die ich untenrum gepflückt habe. Leider hat der Regen der letzten Woche bewirkt, dass viele Kirschen geplatzt sind. Gut dass ich vorher schon ein bisschen geerntet habe ;-)

Sonst wächst alles extrem gut. Die Zucchinis sind schon richtig groß, die Ringelblumen fangen an zu blühen, der Salat sieht aus wie gemalt und am Mittwoch (Johannistag) waren die Johannisbeeren gut in shape. Alles dufte!

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Endlich Regen!

Ich habe ganz vergessen, das tolle Bild von der Blindschleiche, die ich neulich abends im Garten gefunden habe, zu zeigen. Das hole ich hiermit mal nach.

Ansonsten ist es etwas stiller geworden seit die Meisen nicht mehr da sind. Zwar kommen immer wieder mal Familien mit ihren Zwergen, die sich lautstark bemerkbar machen, vorbei, aber so ständige Randale wie in den letzten Wochen ist nicht mehr. Dafür fangen jetzt meine vielen Rosen an zu blühen. Sogar mein Wildrosenbogen bringt kleine hellrosa Blüten hervor. Sieht richtig süß aus!

Letzte Woche hatte es auch mal kurz geregnet - da war direkt Schneckenparty angesagt. Ganze 7 Weinbergschnecken waren überall unterwegs. Und auf dem einen Bild sieht man auch, dass man sie gerne haben kann. Sie essen nämlich tatsächlich nur abgestorbene Pflanzen.

Die Froggies bleiben offenbar im Kleinod, weil der Modderteich so gemütlich ist. Sie erschrecken sich ziemlich selten und lassen es stoisch über sich ergehen, wenn ich ihnen wieder mal eine Kamera vor die Nase setze. Beim Holunderblütenkeschern fange ich ja schon mal das ein oder andere Getier. Meistens aber sind Libellenlarven im Kescher. Und die sehen richtig gefährlich aus. Na ja, sind sie ja auch, denn viele Frösche sind aus den Kaulquappen nicht entstanden.

Heute saßein Bundspecht auf der Schaukel und wippte so vor sich hin. Anders als sonst blieb er relativ lange sitzen, obwohl ich mich bewegt habe - ich musste mir nämlich schon wieder eine Zecke entfernen. Normalerweise sind die Spechte ja ziemlich scheu. Und dann setzte sich am Ende des Nachmittags noch sehr pittoresk ein Rotkehlchen auf meinen Bauerngartenzaun.

Die Zucchinis wachsen fröhlich vor sich hin, ebenso die Tomaten. Das sind die wenigen Pflanzen, die ich regelmäßig gegossen habe, denn es war echt trocken die letzten Tage. Heute hat es dann endlich mal geregnet. Aber richtig viel war das nicht. Ich hoffe, dass in der Nacht nochmal ein paar Regenwolken vorbeischauen. Sonst bin ich bald out of water.

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Time to say Good bye!

Heute war das Rumgezeter der Meisenbabys so laut, dass ich kurz mal schaute, ob sie denn noch ok sind. Und in dem Moment sah sich einer der Krakelköppe gerade mal um, ob das Terrain für einen Ausflug denn auch sicher sei. Ich denke, morgen verlassen sie ihre Hütte und stürzen sich ins Leben.

Zwischendurch konnte ich noch filmen, wie ein Elternteil genüsslich in der Zinkwanne badete. Da kam ich mir fast vor wie ein richtiger Tierfilmer ;-)

Ich hatte ja zwischenzeitlich ein Riesenschlechtesgewissen, weil ich den Meisen die Buchsbaumzünsler-Raupen zum Fraß vorgeworfen hatte. Abends las ich dann, dass die von den Vögeln eigentlich nicht gegessen würden, weil Buchs ja giftig sei und die Raupen deshalb auch. Gott sei DAnk haben sie es ja nochmal überlebt. Aber heute turnte die Meise die ganze Zeit in meinem Buchs rum und suchte nach Raupen. Offenbar hat sie sich an den Geschmack gewöhnt - wäre ja wünschenswert. Denn meine Buchskugeln sehen - toi, toi, toi - noch ganz passabel aus. Ich habe bei Freunden Skelette von Buchsbäumen gesehen. Das ist kein schöner Anblick!


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Offene Gartenpforte - erster Termin

Ach, was war das schön! So viele nette Leute in meinem Kleinod! Und dann noch supergutes Wetter! Statt des vorhergesagten zugezogenen Himmels mit Schauerneigung gab es Sonne satt - herrlich!

Und es waren wirklich viele Menschen da! Ich schätze, dass es etwa 70-80 waren. Und was mich ganz besonders freut: Es waren sogar Besucher vom vergangenen Jahr noch einmal da, weil es ihnen so gut gefallen hat. Das geht der Gartenfee ja runter wie Öl! Und als besondere Überraschung schneiten dann auch noch zwei Urlaubsfreunde - aus dem letzten Sommerurlaub und dem Skiurlaub vorbei. Ein toller Tag!

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So geht das mit der ökologischen Schädlingsbekämpfung!

Was für ein toller Vatertag! Ich bin zwar Mutter, hab aber den Tag auch genutzt. Jetzt hab ich Rücken!

Zuerst einmal begann der Gartentag mit einem Überraschungsbesuch und Käffchen. Auch mal nicht schlecht. So hab ich endlich mal ein bisschen in der Sonne gesessen. Komm ich ja sonst nicht zu, weil ich immer neue Ideen habe, was ich als nächstes tun will. Da hält mich nix auf dem Stuhl.

Anschließend habe ich erst einmal angefangen, hier und da die Ränder am Rasen zu schnippeln, Unkraut zu jäten und die vorgezogenen Sonnen- und blaue Lampionblumen einzupflanzen. Zwischendurch haben mich ein paar überhängende Zweige von meinem Buchs gestört, die ich kurzerhand abgeschnitten habe, als ich die Gespinste sah! Der gemeine Buchsbaumzünsler! Was ein Desaster! Und er bzw. sie (es waren doch einige) haben schon ganze Arbeit geleistet. Zweige waren abgefressen und überall diese fiesen Gespinste. Ich Ökotante hatte dann aber eine geniale Idee: Ich habe die Raupen nach und nach abgesammelt und immer neben das Nest der Kohlmeisen gelegt. Kaum zu glauben, wie schnell so ne kleine Meise mit ihren ca. 150 km/h eine fette Raupe sieht. Beim Hinflug ins Nest ist sie immer erst zu den Küken geflogen und hat gefüttert. Aber beim Rauskommen ist sie direkt auf die Raupe los. Herrlich! So macht Schädlingsbekämpfung doch echt Spaß! Wenigstens sind die blöden Zünsler dann noch zu was nütze.

Und als ich später mal ein kleines Picknick-Päuschen gemacht habe, entdeckte ich auch noch ein größeres Gespinst in meinem Pfaffenhütchen. Das waren die widerlichen Gespinstmotten bzw. deren Raupen. Echt ekelhaft, wie schnell die einen Baum in eine mit Weben überzogene Leiche verwandeln. Und obwohl die viel kleiner sind und sich ständig abseilen, hat das mit der Meise wieder gut geklappt.

Familie Kohlmeise hatte jedenfalls heute auch einen Feiertag!

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Ein neuer Teich!

Heute konnte ich bei dem sommerlichen Wetter früh Schluss machen und direkt im Gartencenter Wasserpflanzen für meinen neuen Teich kaufen. Seerosen sind ja sowas von schweineteuer, da war ich jetzt zu geizig. Dafür habe ich etwas seerosenähnliches, das gelb blühen soll, gekauft. Dazu noch Wasserlilien, Tannenwedel und noch was Schilfiges. Um den hässlichen Rand vom Mörtelkübel abzudecken, habe ich noch ein paar alte Backsteine, Kiesel und diverse Wurzel- und Treibholzreste verbastelt. Bleibt nur die Frage, ob das hält, wenn ein Tierchen drüber latscht ...

Pflanzen rein, Wasser rein, und es sieht trotz der trüben Brühe ziemlich gut aus. Dann habe ich noch ein ganz süßes Bild von meinen Meisen gemacht. Ok, es ist nicht ganz scharf, aber eine Überraschung! Ich wollte die Schnäbel von den Küken fotografieren. Und zuhause habe ich dann erst gesehen, dass ein Elternteil auch noch mit auf dem Bild ist. Hoffentlich habe ich sie nicht allzu sehr erschreckt! Aber auch danach zeugte das Piepsen von weiterer Fütterung.

Dass ich jetzt den neuen Teich habe, finden meine Froggies bestimmt super. Ganze sieben Stück konnte ich heute auf einmal sehen. Dafür ist der Teich oben fast schon ein bisschen klein. Aber sie fühlen sich offenbar sehr wohl bei mir!